Warendorf: Zwei „Ehrgeizige“ sichern sich Platzierungen fürs Ländle
Aus Sicht der baden-württembergischen Zucht lief es bei den fünfjährigen Springpferden besonders gut. So landeten FBW Kassandro und FBW Hanna im „Doppelpack“ in der Platzierung.
Es ist eine tolle Geschichte: Tobias Sawatzki hat bereits die Mutter von FBW Kassandro selbst gezogen und erfolgreich im Sport vorgestellt. Nun hat der Hufschmied das nächste Pferd zum Bundeschampionats-Finalisten geformt und als Lohn sprang im Finale eine gute Platzierung heraus. „Er ist seiner Mutter sehr ähnlich. Grundschnell und sehr vorsichtig – er gibt immer alles. Natürlich hat er schon ein bisschen Blut, aber so wollen wir es heutzutage auch haben. Insgesamt ist er eine kleine Rampensau“, beschreibt Tobias Sawatzki seinen selbst gezogenen Wallach. FBW Kassandro (v. Kassander van’t Roosakker-Champion for Pleasure) lieferte auch im Finale eine sichere Runde und reihte sich mit einer 8,0 auf Rang 15 direkt vor Anne Götter mit FBW Hanna (7,4) ein. „Das macht mich sehr stolz. Ich reite Hanna noch nicht so lange“, beschreibt Anne Götter und fügt hinzu: „Sie hat einen sehr starken Charakter, möchte immer auf die andere Seite und vertraut mir.“
Die frisch gebackene Mannschaftsweltmeisterin Sophie Hinners hatte direkt im Anschluss an die WM eine arbeitsreiche Woche in Warendorf, qualifizierte sich mit vier (!!!!) Pferden für das Finale der Fünfjährigen, steuerte alle vier strafpunktfrei über den ersten Umlauf und schaffte mit dreien den Einzug in den zweiten Umlauf der wertnotenbesten acht Paare. Nach den Resultaten der letzten Jahre bedurfte es kaum hellseherischer Fähigkeiten, um zu erkennen, dass sie auch 2026 wieder ganz vorne landen würde: So steuerte sie den braunen Holsteiner Wallach Cadoc (v. Casall-Diamant de Semilly-Contender-Cor de la Bryère-Lincoln, Holst. Stamm 8782, Z.: Dr. Klaus-Jürgen Pöhlmann) mit 9,3 und 9,5 zum Sieg in diesem Finale und belegte zudem mit dem gekörten braunen Hannoveraner Hengst Elton (v. Emerald van het Ruytershof-Ludwig von Bayern-Laptop-Zeus-Inschallah AA, Z.: Jens Löhden, Steddorf) mit den Noten 9,2 bzw. 9,4 den Silberrang. Elton entspringt einem Araberstamm und ist Pachthengst im Haupt- und Landgestüt Marbach. Bronze ging in das Haus Schockemöhle, an den gekörten dunkelbraunen OS-Hengst Stakkariello (v. Stakkato-Chacco Blue-Coriall-Continue-Frühlingsball-Rasputin-Almfürst, Westf. Stamm 424/Herta, Z.: Gestüt Lewitz) mit Emilia Löser (8,9 bzw. 9,5).
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