Warendorf: Finaltickets fürs Ländle bei den Vielseitigkeitspferden
Neben den Spring- und Dressurchampions werden bei den Bundeschampionaten natürlich auch in der Vielseitigkeit erneut die Medaillenträger gesucht. Zum Auftakt sicherte sich das Ländle auch hier einige „direkte“ Finaltickets.
Bei den fünfjährigen Geländepferden standen 57 Teilnehmer auf der Startliste. In der ersten Abteilung setzte sich Olympiasiegerin Julia Krajewski mit dem überaus rittigen und vermögenden ChrisTonic souverän an die Spitze. Der Holsteiner Schimmelhengst von Crack aus einer Dinken-Mutter erhielt die herausragende Wertnote von 9,2. Züchter ist Manfred Johannsen, Besitzer ist die Besitzgemeinschaft Krajewski und Vollmer. In der zweiten Abteilung ging der Sieg an die OS-Stute Fanta PH mit einer 8,8. Die charmante Braune ist eine Tochter des Anglo-Arabers Flic en Flac AA aus einer Mutter von Caretinus. Im Sattel saß Ben Leuwer. Fanta PH wurde von Hengsthalter Josef Kathmann gezogen und steht im Besitz von Johanna und Philipp Voelkel-Hilbrich. Aus dem Ländle sind im Finale gleich drei Reiter dabei: Sven Lux reihte sich mit dem Trakehner Bundeschampion Lago di Lei (v. Nathan de la Tour-Cavallieri, Z. u. B.: Haupt- und Landgestüt Marbach) in der Finalqualifikation mit einer 7,9 auf Rang acht ein. Dabei punkteten die beiden unter anderem mit der glatten 8 für die Galoppade und das Springvermögen. Apropos glatte 8: In der zweiten Abteilung erhielten sowohl Liv Elin Gunzenhäuser mit Odette (v. Cardentos-Adagio de Talma, Z.: Hans Wilhelm Ohlandt) als auch Dorothee Schmid mit Züri (v. Zuccero-Dinken, Z.: Malte Kuhnert) als Endnote die 8,0, womit sie sich auf Rang sieben einreihten und damit ebenso direkt ins Finale einzogen.
Anschließend gingen die sechsjährigen Geländepferde in einer Geländepferdeprüfung der Klasse L** an den Start. 23 Teilnehmer stellten sich der Aufgabe. Den Sieg in der Qualifikation sicherte sich die Hannoveraner Stute Die Elli (v. Diacontinus-Escudo I; Z.: ZG Annette und Matthias Bug) unter ihrem Besitzer Jérome Robine. Die Stute überzeugte mit konstant starken Noten: Für das Springen, die Rittigkeit und den Gesamteindruck gab es jeweils eine 9,0, die Galoppade wurde mit 8,5 bewertet. Daraus ergab sich eine hervorragende Endnote von 8,9.
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