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von Tobias Hemken am Sonntag, 23.08.2026 um 23:20

Deutsche Vierspänner verpassen bei der WM in Aachen das Podium

Anna Sandmann landet als beste Deutsche auf Platz sechs.  /  © Lafrentz

Das deutsche Team hat bei der Weltmeisterschaft der Vierspänner in Aachen das Podium knapp verpasst. Christoph Sandmann, seine Tochter Anna Sandmann und Anna Mareike Meier belegten nach Dressur, Marathon und Kegelfahren mit 334,35 Strafpunkten den vierten Platz.

Den Weltmeistertitel sicherten sich die Niederlande mit 315,13 Strafpunkten vor Australien (317,25) und Belgien (325,52).

In der Einzelwertung ging Gold an den Australier Boyd Exell. Der Belgier Dries Degrieck gewann Silber, Bronze holte der US-Amerikaner Chester Weber. Beste Deutsche war Anna Sandmann auf Rang sechs. Im Kegelfahren blieb sie ohne Abwurf und sammelte lediglich acht Strafsekunden. „Zwischen Hindernis zwei und drei gab es eine kleine Irritation mit meinen Pferden, das hat sicher etwas Zeit gekostet. Wir mussten erst wieder den richtigen Rhythmus finden, danach lief es rund“, erklärte Sandmann.

Anna Mareike Meier belegte Platz acht. Nach einem fehlerfreien Start fielen im letzten Drittel des Parcours noch zwei Bälle, hinzu kamen Zeitfehler. „Das fing auch richtig, richtig gut an und dann haben wir die blöden Fehler – zwei Bälle ganz zum Schluss gehabt – das war natürlich super ärgerlich“, sagte Meier nach ihrer Runde.

Georg von Stein wurde als weiterer deutscher Einzelfahrer Zwölfter, Christoph Sandmann belegte Rang 13. René Poensgen kam auf Platz 18.

Bundestrainer Karl-Heinz Geiger zog trotz des verpassten Podiums ein positives Fazit: „Alle Fahrer haben sehr ordentliche Leistungen geliefert. Wir hatten keinen Ausfall. Aber eben auch kein Highlight, und das braucht man, wenn man vorne stehen will.“ Besonders in der Dressur sieht Geiger die deutschen Fahrer gut aufgestellt. Im Gelände fehle dagegen derzeit ein Spitzengespann. „Dort müssen wir uns wieder verbessern, dann stehen wir auch wieder auf dem Treppchen“, so der Bundestrainer.

Tobias Hemken (Redakteur)

Seine Leidenschaft für Pferdezucht, Reitsport und die Partnerschaft mit dem Pferd prägen seinen Werdegang. Nach dem Studium des Equine Business Managements in den Niederlanden war er fast zehn Jahre als Redakteur im Bereich Pferdezucht tätig. In dieser Zeit entdeckte er nicht nur seine Begeisterung für Abstammungen und Pedigrees, sondern auch seine kreative Ader. Seit seinem zehnten Lebensjahr sitzt er im Springsattel und hat sich mittlerweile auch eine eigene kleine Zucht aufgebaut. Im Mittelpunkt steht für ihn dabei stets das Pferd als treuer Partner und sportlicher Begleiter.

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