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von Leonie Wolff am Samstag, 25.05.2024 um 15:57

Die Beiden sind in absoluter Topform – Richard Vogel und Cydello

Richie Vogel und Cydello im Nationenpreis von Mannheim  /  © Lafrentz (Archiv)

Es ist klar, wenn Richie Vogel auf der Starterliste steht, könnte es rasant zugehen. Denn der gebürtige Mannheimer ist meist in einer eigenen Liga unterwegs, wenn es darum geht, die schnellste Runde in einem Zeitspringen zu drehen. Dies bewies er auch im gestrigen Zwei-Phasen- Springen der CSI4* Tour in Hohen Wieschendorf. Die Hindernisse mit einer Höhe von 1.45 m sprang der 10-jährige Cascadello Nachkomme spielerisch. Wer in der zweiten Phase die Nase vorn hatte, sollte sich in der letzten Wendung entscheiden, die Richie Vogel wie gewohnt sehr eng anlegte. Am Ende sprangen sie ohne Fehler ins Ziel und konnten bis zum Schluss die Nase vorn behalten. Ihm dicht auf den Fersen war der aus Lettland stammende Kristaps Neretnieks, der mit seinem Untouchable-Sohn Soendervangs Unikum am Ende Rang zwei belegte. Teike Carstensen und Capricioso VA platzierten sich ebenfalls auf dem Podium und wurden mit einer schnellen Runde dritter.

Im heutigen Springen über 1.55 m riskierten die Beiden eine Schippe zu viel und mussten im Stechen einen ärgerlichen Fehler in Kauf nehmen. Jedoch konnten sich Richard Vogel und Cydello mit der schnellsten 4-Fehler Runde an siebter Stelle platzieren. Den zweiten Rang allerdings, den belegte Vogels Kollege und Team-Partner David Will, der den 10-jährigen Hengst Kansall gesattelt hatte. Der Sieg in diesem Springen ging an Philipp Schulze Topphoff und seine Erfolgspartnerin Carla NRW.

 

Leonie Wolff (Werkstudentin)

Studiert Germanistik und Sportwissenschaften in Stuttgart, unterstützt währenddessen die Redaktion und das Social Media Team. Schreibt am liebsten Porträts und über den Springsport und ist selbst im Springsattel bis zur Klasse M erfolgreich unterwegs.

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