Donaueschingen: Richard Vogel und Crack HV sind die Überflieger über 1,45 Meter
Die beiden sind einfach richtige Cracks im Parcours: Richard Vogel und der neunjährige Holsteiner-Hengst Crack HV bilden ein perfektes Team. Dabei ist der bildhübsche Schimmel erst seit ein paar Monaten wieder im Stall Dagobertshausen, war er zuvor in Elmshorn stationiert, um beim Holsteiner Verband seinem Job als vererben nachzukommen. Nun steht wieder der Sport an erster Stelle und diese Aufgabe erfüllt der Cornet Obolensky-Sohn in perfekter Manier, fehlerfrei und schnell. Über eine Sekunde schneller als die flotte Französin Penelope Leprevost holten sie sich den Sieg im 1,45-Meter-Springen beim CHI Donaueschingen. Viele gebogene Linien, die enge Wendungen ermöglichen, das liegt Richard Vogel eben. Als gebürtiger Baden-Württemberger war er schon als Kind häufig auf dem Turnier zum Zusehen, in diesem Jahr sitzt er das erste Mal selbst in Donaueschingen im Sattel. Für die Bedingungen im Parcours äußerte er bereits lobende Worte: „Der große Rasenplatz ist richtig gut, sehr guter Boden.“ Das Springen war überhaupt ein gutes Pflaster für die Baden-Württemberger. Michael Jung und der zehnjährige Express de Hus wurden Vierte wie auch Alia Knack und ihr bayerischer Professor DSP Claus Peter, die mit der exakt selben Zeit ins Ziel galoppiert sind. Marcell Marschall wurde als Siebter platziert im Sattel von Stella Magna vor Niklas Krieg mit Alexis C.
Im Springen der Mittleren Tour über 1,40 Meter konnte sich Sönke Aldinger mit Quest van de Vossendries auf Rang fünf platzieren, weitere Schleifen gingen an Thomas Mang als Achter. Lea-Sophie Gut auf Rang neun sowie Kai Ruggaber (14.) und Marcel Marschall (15.). Der Sieg in diesem Springen ging nach Jordanien an Nasouh Kayali.
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