Nürnberger Burg-Pokal: Lenny Maier siegt überlegen im Finale
In Stuttgart ist die erste große Entscheidung bei den Stuttgart German Masters gefallen! Lenny Maier entschied mit seiner erst achtjährigen Fuchsstute Antonia das Finale des Nürnberger Burg-Pokals der baden-württembergischen Springjunioren für sich. Aus den 15 Finalisten schafften die fünf Stilbesten den Sprung ins entscheidende Stechen, dafür musste man den Umlauf mit einer 8,0 oder besser beenden.
Nach zwei Etappen-Siegen in den Qualifikationen zählte Fabian Beck zweifelsohne zum engeren Favoritenkreis. Als erster Starter des Stechens tat sich Beck allerdings schwer. Mit seinem Quintus riskierte Beck zu viel, der versuchte zwar alles möglich zu machen, ein Fehler ließ sich allerdings nicht vermeiden. Die Siegerzeit hätte Beck zwar geknackt, doch mit der Stande wurde es Rang fünf. Als nächste Starterin zauberte Mia Sophie Hauß eine bärenstarke Runde in die Bahn, die mit Rang zwei belohnt werden sollte. Bereits im Umlauf präsentierte die Schülerin von Timo Beck ihre KWPN-Stute Epona in ausgezeichneter Form. Auch Anna Burger ließ ihren Stechparcours wie ein weiteres Stilspringen aussehen. Ihr erst achtjähriger Devantè sprang in beiden Runden hervorragend, zwei Nullrunden bedeuteten letztlich Platz vier für die Schützlinge von Ausbilder Jörg Widmaier.
Im Anschluss las Lenny Maier der Konkurrenz die Leviten. Ganz bestimmt und mit viel Übersicht im Parcours nahm der Springreiter aus Alfdorf eine Wendung, die sich kein Zweiter trauen sollte. So war dem 16-Jährigen, der erst kürzlich eine Ausbildung zum Werkzeugmacher begann, der Finalsieg sicher. Fast zwei Sekunden nahm Maier der Konkurrenz im Sattel seiner Antonia ab. Die Zügel der „typischen Fuchsstute“ hat Maier erst in diesem Jahr übernommen. Landesmeister und Württembergischer Meister wurden die beiden in dieser Saison, nun krönte das Duo, dass auch regelmäßig mit Marian Müller trainiert, seine Saison bei den Stuttgart German Masters. Maiers Vater Thomas hatte Antonia damals dreijährig entdeckt, sie eingeritten, ausgebildet und selbst bis zur Klasse M im Parcours hocherfolgreich vorgestellt.
Als letzte Stechteilnehmerin hatte es Milena Zorn in der Hand. Die Schülerin von Alexander Schill drückte mit Stakkato’s Boy aber nicht aufs letzte Gas. So stand erneut die Null und damit Rang drei. Doch Zorn hatte noch mehr Grund zur Freude: Als Stilbeste (8,3) hatte sie den Sonderehrenpreis für feines Reiten erhalten.
Tolle Nachrichten übermittelten am Rande des Fünf-Sterne-Turnier auch die Verantwortlichen des Nürnberger Burg-Pokals. So bestätigte Vertriebsdirektor Klaus Feilen, dass der Nürnberger Burg-Pokal auch 2024 in Dressur und Springen in Baden-Württemberg weitergehen wird. (akb)
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.