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Mittwoch, 15.11.2023 um 14:15

Stuttgart: Favoritensieg in Einlaufprüfung des IWEST Cups

Franz Trischberger siegte mit Sarotti in der Einlaufprüfung zum IWEST Dressur Cup. | Foto: TomsPic  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Die 37. German Masters sind eröffnet und traditionell machte der IWEST Dressur Cup am Mittwochmittag den Auftakt. Der IWEST Dressur Cup sucht in diesem Jahr schon zum 21. Mal einen „neuen“ Titelträger. In der Einlaufprüfung, einer Intermediaire I, zeigte sich ein dominierender Favorit sowie ein dicht gedrängtes Finalfeld.

Franz Trischberger hatte mit seiner Sarotti in dieser Cup-Saison bei gleich drei Stationen überlegen die volle Punktzahl eingeheimst und war dementsprechend als klarer Favorit zum Finale gereist. In Stuttgart wurde der Bayer mit der 16-jährigen Stute dieser Favoritenrolle mehr als gerecht. Die beiden punkteten besonders in der Galopptour mit kleinsten Galopppirouetten (wofür es reihenweise die Note Acht gab) sowie sehr lässigen und schnurgeraden Serienwechseln. Aber auch in der Trabtour überzeugten die weit kreuzenden Trabtraversalen. Einzig in den Trabverstärkungen zeigte sich teilweise ein leicht enges Genick und auch im Schritt fand die Stute nicht gleich zum optimalen Schreiten. Das war jedoch Meckern auf wahrlich hohem Niveau und so setzten sich die beiden am Ende mit 72,6 Prozent überlegen an die Spitze. Moritz Treffinger und seine zehnjährige Stute Francis Royal reihten sich auf dem zweiten Platz ein (70,6 Prozent). Schon bei den letzten Qualifikationen war der Titelverteidiger von Gestüt Bonhomme dem Favoritenpaar am dichtesten auf den Fersen. Heute hatte „Franzi“ noch etwas mit der Stuttgarter Atmosphäre zu kämpfen und zeigte sich beispielsweise in der Schritttour sowie im Rückwärtsrichten nicht optimal gelassen. Das kostete wertvolle Punkte, jedoch zeigte Moritz Treffinger sein reiterliches Geschick und konnte die Übermotivation seiner Stute noch in die richtigen Bahnen lenken. Schlussendlich überzeugten besonders die Galopppirouetten und die Serienwechsel. Auf dem dritten Platz zeigte sich eine wortwörtlich „kleine“ Überraschung und der kleinste Vierbeiner des Finalfeldes trabte wie ein ganz Großer, gar schnappte sich der neunjährige Ponyhengst Steendieks Derrick unter dem Sattel von Ann-Cathrin Rieg einen Podestplatz (70,4 Prozent). Steendieks Derrick zeigte sich in der Galopptour nochmals stark verbessert. Auf den Plätzen vier und fünf ging es weiter eng zu. So reihten sich die beiden ersten Starter auf diesen Plätzen ein. Die Rede ist vom Geburtstagskind, Ann-Kathrin Lachemann mit Clara Korn (70,1 Prozent) und Tina von Briel mit Tallahassee (69,9 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgten Kristina Olson mit FBW Dory's Dream (68,4 Prozent), Myriam Anhalt mit Rocco Granata (67,8 Prozent) und Leonie Moll mit Equidiamonds Bright Bellini (67,4 Prozent). Eins steht fest: Im morgigen Finale, einer Intermediaire I Kür, wird es spannend werden und einige Finalisten werden Franz Trischberger das Leben schwer machen. (msb)

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