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Sonntag, 04.06.2023 um 07:59

Winterlingen: Franz Trischberger siegt in 1. Qualifikation des IWEST Dressur Cups

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Der IWEST Dressur Cup ist in eine neue Saison gestartet und wie. Selten war das Niveau bei der ersten Qualifikation so hoch wie nun in Winterlingen. Am Ende war es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zweier „ehemaliger“ IWEST Cup Sieger. Die Rede ist von Franz Trischberger, dem Finalsieger von 2021, sowie dem Titelverteidiger Moritz Treffinger. Ersterer hatte in Winterlingen im Sattel seiner sympathischen Stute Sarotti N die Nase vorn. Gleich zu Beginn seiner Kür machte er es spannend, als die ersten Serienwechsel auf gebogener Linie misslangen. Doch war das Einzige, was nicht klappen sollte. Im Anschluss folgten top zentrierte Galopppirouetten, weit kreuzende Trabtraversalen sowie toll ins Bergauf gesprungene Serienwechsel. Alles in allem belohnten die Richter diese Runde mit starken 77,9 Prozent, wobei Chefrichter Heinrich Geigl sogar 80 Prozent vergab. Franz Trischberger verwendet auch in diesem Jahr seine Musik von 2021 zu den Klängen zu Céline Dion (I´m Alive). Eine sehr gute Entscheidung, da die Musik sowie Linienführung perfekt zu den beiden passen. Doch auch Moritz Treffinger setzte im Sattel seiner zehnjährigen Francis Royal einmal mehr ein Ausrufezeichen. Auch er setzte auf eine bewährte Kür und nutzte die Siegerkür aus dem letzten Jahr. Seiner Stute scheint diese Musik wohl auch zu gefallen. So behielt die junge Dame die Nerven, punktete u.a. mit ausdrucksvollen Trabtraversalen sowie Serienwechseln (77 Prozent). Im Schritt fand die Stute nicht zur vollen Losgelassenheit. Auch die Junge Reiterin Leonie Moll muss man in diesem Jahr im IWEST Cup auf der Rechnung haben. Im Sattel ihres zwölfjährigen Württembergers Equidiamonds Bright Bellini (Z.: Manfred Berreth) überzeugte die Schülerin von Jürgen Bimmel mit einer harmonischen und enorm schwierigen Linienführung zu den Klängen der Filmmusik der Drei Musketiere und punktete u.a. in den Serienwechseln auf gebogener Linie, den Verstärkungen sowie Trabtraversalen (74,4 Prozent). Tina von Briel und ihr Tallahassee zeigten sich nach wie vor in verbesserter Form und überzeugten mit enorm nach oben gesprungenen Serienwechseln und Galoppverstärkungen. Leider musste sie teure Fehler in Kauf nehmen, wie beispielsweise in den Galopppirouetten, was eine vordere Platzierung verhinderte. Dennoch wurde es mit 74,3 Prozent ein starker vierter Platz. Yara Reichert und ihre Damora (74,1 Prozent) und Anja Plönzke mit Inandor (73,7 Prozent) folgten auf den Plätzen fünf und sieben. Beide hatten teilweise mit der Übermotivation ihrer Pferde zu kämpfen, dennoch muss man auch sie in diesem Jahr auf der Rechnung haben. Genauso wie Stefanie Lempart mit ihrer routinierten Latifa. Sie riskierte einmal mehr alles und punktete sich mit einer sehr gleichmäßigen Vorstellung zu glatt 74 Prozent, womit sie sich zwischen Yara Reichert und Anja Plönzke schob. (msb)

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