Omaha: Richard Vogel bester Deutscher
Richard Vogel und der elfjährige Wallach United Touch beenden ihr erst Weltcup-Finale als bestes deutsches Paar auf Rang acht. Die amtierenden Weltmeister, Henrik von Eckermann und King Edward, waren einmal mehr unschlagbar und sicherten sich im Weltcup-Finale 2023 den Titel.
"Das waren wirklich schwere Prüfungen, die Halle war nicht zu groß, die Springen waren sehr technisch.“, fasste Bundestrainer Otto Becker die Finalwoche zusammen. Die besten 30 Paare aus den beiden Qualifikationen durften im Weltcup-Finale der Springreiter am letzten Tag starten. Im ersten Springen des Tages ging es vor allem darum, dass man es nach der Addition der Ergebnisse unter die besten 20 Paare schafft. Nach ihrem fulminanten Sieg in der zweiten Wertung starteten Richard Vogel und United Touch leider mit drei Abwürfen in den Finaltag. "Ich habe ehrlich gesagt ein bisschen zu viel Angst vor der letzten Linie gehabt und habe United zu sehr aus der Kraft springen lassen. Die Fehler gehen total auf meine Kappe. In der zweiten Runde habe ich versucht, das Ganze wieder etwas lockerer anzugehen und er ist super gesprungen.", beschrieb Richard Vogelund fügte hinzu: "Die erste Runde war zwar ein Rückschlag für das Wochenende, aber das war gut für meinen Werdegang. Aus Fehlern lernt man und wir werden es beim nächsten Mal hoffentlich besser machen.". Im ersten Umlauf blieben auch nur drei Paare fehlerfrei, der Ire Denis Lynch, der Schweizer Martin Fuchs und der Niederländer Harrie Smolder. Sogar der Weltmeister Henrik von Eckermann kassierte einen Abwurf. Richard Vogel und United Touch kamen mit dem Parcours des zweiten Umlaufs besser zurecht und kassierten nur einen ärgerlichen Zeitfehler. Am Ende wurde es im Gesamtranking ein dennoch starker achter Platz.
Janne Friederike Meyer-Zimmermann musste im Sattel ihres Messi van't Ruytershof in beiden Umläufen jeweils einen Abwurf in Kauf nehmen. Sie schlossen damit ihr erstes gemeinsames Weltcup-Finale auf Rang 15 ab. Knapp nicht in den zweiten Umlauf geschafft haben es Marcus Ehning und Priam du Roset. Sie werden 21. Henrik von Eckermann und sein King Edward sicherten sich mit einer fehlerfreien Runde im zweiten Umlauf den Sieg im Weltcup-Finale 2023. Harrie Smolders durfte sich nach einem Abwurf im zweiten Umlauf über den zweiten Platz im Gesamtranking freuen und Hunter Holloway sprang vor heimischem Publikum zu Rang drei. (msb)
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