Deutschland gewinnt Nationenpreis-Finale, Richard Vogel bester Reiter
Das deutsche Team hat in Barcelona das Nationenpreis-Finale der ersten League of Nations gewonnen. Zum Team gehörte auch Richard Vogel, wie bereits beim Finalsieg im vergangenen Jahr, der die beste Einzelleistung abliefert. Zweimal Null, damit war er einer von nur vier Reitern, denen das gelang. Nachdem es bei den Olympischen Spielen nicht ganz nach Plan verlief, sprang der Westfale in Barcelona wieder vom Feinsten und mit genügend Luft zu allen Stangen. In der ersten Runde hatten neben Vogel auch André Thieme mit DSP Charakaria und Christian Kukuk mit Checker eine fehlerfreie Runde abgeliefert. Jana Wargers und Dorette bildeten mit einem Abwurf das Streichergebnis. Schneller waren allerdings die Niederländer. Damit ging das Oranje-Team mit Maikel van der Vleuten im Sattel seines zweifachen Olympia-Bronzemedaillengewinners Beauville Z, Kim Emmen und Imagine, Lars Kersten mit Funky Fred Marienshof sowie Harrie Smolders und Uricas van de Kattenvenne zunächst in Führung.
In Runde zwei wurde der Parcours für die neun Mannschaften nochmals schwieriger. Zwei Abwürfe von Kukuk und Checker brachten den Puls von Bundestrainer Otto Becker in Wallung. Doch auch die anderen Reiter hatten Pech. Bei André Thieme fiel eine Stange. Doch Richie Vogels zweiter Nullfehlerritt brachte das Team an die Spitze. Damit ging der Sieg an die Deutschen, die sich über 490.000 Euro freuen durften. Die Niederländer wurden Zweite vor den Schweden. Weitere 200.000 Euro vergab der Sponsor für die besten Einzelreiter, zu denen auch Richard Vogel zählte. Er durfte sich die Summe mit dem Niederländer Maikel van der Vleuten, dem Iren Daniel Coyle und dem Spanier Armando Trapote teilen, denen ebenfalls zwei fehlerfreie Runde gelangen.
Im Sattel seines Cydello war Richard Vogel zudem Zweiter in einem Ranking-Springen über 1,45 Meter.
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.