Ludwigsburg: Ciara Buck und ihre Honey gewinnen das Finale des Nürnberger Burgpokals der Junioren
Ciara Buck und ihre zehnjährige Honey sind die Sieger im Finale des Nürnberger Burgpokals der Junioren. Die 15-Jährige präsentierte ihre Fuchsstute nach ihrem dritten Platz in der Einlaufprüfung heute noch sicherer. Locker leichttrabend zeigte sie ihr zunächst das Viereck und gab der Toevallig-Tochter Zeit, anzukommen. Schon das Einreiten und Halten war gerade, die Stute stand geschlossen. Es folgte eine harmonische Vorstellung ohne Wackler, mit sicheren einfachen Wechseln und aktiv gesprungenem Außengalopp. Der Mitteltrab ausdrucksstark mit guter Rahmenerweiterung, hier musste die Reiterin nur aufpassen, dass ihre Stute, die von Stefan Nebelung ausgebildet wurde, nicht zu tief kommt. 71,198 Prozent gab es. Bei der Bekanntgabe des Ergebnisses liefen bei Ciara Buck die Freudentränen. Was für ein Erfolg, nachdem sie mit Honey vor zwei Jahren in den ersten A-Dressuren begonnen hatte. Zweite wurde die Siegerin der Einlaufprüfung, Kaya Wehrle, und ihr erst sechsjähriger Fürstenprinz. Es ist immer wieder beeindruckend, wie ruhig und souverän sich der junge Hannoveraner präsentiert. So auch heute. Passend dazu kam die Sonne raus und ließ das Paar noch mehr leuchten. 70,417 Prozent erhielten sie für eine sehr routinierte Runde, mit elastischen Trabverstärkungen, auch in den Seitengängen arbeitete der Fürsten-Look gut durch den Körper. Platz drei ging an Joy-Stephanie Maier mit der 15-jährigen Oldenburgerin Legamenta aus der Zucht von Ullrich Kasselmann (68,125 Prozent). Sie zeigten sichere und flüssige einfache Wechsel, das Rückwärtsrichten war sehr willig und gleichmäßig. Nach der Vorstellung gab es lauten Jubel vom Fanclub aus dem Publikum.
Vierte wurde Mila Seiderer mit ihrer Fuchsstute Liljana, die mehr als „an“ war. Doch unerschrocken begann die Kaderreiterin ihre Vorstellung und konnte der Londontime-Tochter Sicherheit geben. Platz fünf ging an Antonia Kronmüller und ihren 14-jährigen Westfalen Rocking Royal, den sie von ihrer Mutter übernommen hat. Eine fein gerittene Runde, sehr korrekt in der Linienführung mit Höhepunkten in der Galopptour. Michelle Eggensperger und ihr achtjähriger Shadow Warrior kamen auf Platz sechs (67,083 Prozent), die ein sehr schönes Rückwärtsrichten zeigten. Die Trabtour flüssig, im Galopp könnte der Hannoveraner noch etwas aktiver durchspringen. Lucca Pfeil erreichte Platz sieben mit seiner 16-jährigen Bayernstute Wanonida. Er war als Erster gestartet und zeigte ein sehr flüssiges Schulterherein, man würde sich die Stute nur noch elastischer über den Rücken wünschen in den Seitengängen. Im Galopp zeigte Wanonida kurz, dass sie schon die Lektionen der nächst höheren Klasse beherrscht und baute kurzerhand einen fliegenden Wechsel ein. (mj)
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