Frankfurt: Ann-Kathrin Lindner sitzt der Favoritin im Nacken
Es war ein starker Auftakt ins Turnier von Ann-Kathrin Lindner in Kronberg am heutigen Tag. Auf dem Schafhof der Familie Linsenhoff-Rath wird auch in diesem Jahr das Finale des Piaff Förder-Preises ausgetragen, das Festhallen-Turnier fällt erneut ins Wasser. Mit viel Gummi - und deutlich frischer als das zuletzt der Fall war - stellte Lindner ihren FBW Sunfire (Züchter und Besitzer: Volkmar Andre) in der Einlaufprüfung, dem U25-Grand Prix, vor. Wie gewohnt trumpfe Sunfire besonders in den Serienwechseln und Verstärkungen auf, auch die Piaffen haben sich weiterentwickelt. Satte 73,419 Prozent holte Baden-Württembergs erfolgreichstes Drei-Sterne-Paar. Den Schützlingen von Kalli Streng fehlten bei drei der fünf Richter nur eine Handvoll an Punkten auf die späteren Sieger. Kür-Europameisterin Semmieke Rothenberger wurde im Sattel der elfjährigen Flanell ihrer Favoritenrolle gerecht (74,907 Prozent). Aber Lindner blieb in Schlagdistanz. In dieser Form von Sunfire darf sich Rothenberger im morgigen Finale keine Fehler erlauben. Hinter den beiden Top-Paaren klaffte eine Lücke zum restlichen Feld auf. Alina Schrader vervollständigte mit Paola und 69,977 Prozent die Top drei.
Total Hope OLD - vom Feinsten
Neben der U25-Entscheidung finden in Kronberg auch die Finals des Louisdor-Preises sowie des Nürnberger Burg-Pokals statt. Vom Feinsten zeigte sich bei den Nachwuchs-Grand-Prix-Pferden Total Hope OLD, der Burg-Pokal-Sieger von 2019. Unter seiner Ausbilderin Isabel Freese glänzte der Neunjährige über die ganze Prüfung hinweg. Das Talent für Piaffe und Passage hat Total Hope von seinem Vater Totilas geerbt. Auch Mutterstute Weihegold wusste in den typischen Grand Prix-Lektionen immer zu überzeugen. Die Jury war sich bei Freeses Sieg (75,419 Prozent) einig. Bei den Zweitplatzierten, Frederic Wandres und Hot Hit, sah das ganz anderes aus. Auf den Plätzen zwei bis sieben sortierten die Richter das Paar vom Stall Kasselmann ein. Nur knapp blieb Wandres mit zwei Punkten Vorsprung vor Fabienne Müller-Lütkemeier, die Valencia As und Valesco auf die Plätze drei und vier steuerte.
Langehanenberg in Front
Im Burg-Pokal der Sieben- bis Neunjährigen bewies heute Helen Langehanenberg wieder einmal ihre Ausbilder-Qualitäten. Mit Straight Horse Ascenzione führt die Mannschaftseuropameisterin das nächste Pferde in den großen Sport. 76,976 Prozent erhielt die Zack-Tochter im St. Georg Special. Das war das Maß der Dinge. Die Stallnachbarin "Schöne Scarlett landete auf Platz drei. Dazwischen schob sich Frederic Wandres auf dem neunjährigen Quizmaster. (FA)
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