Delegiertenversammlung: In der Krise zusammengerückt
Nach vielen Jahren in Sindelfingen versammelte Verbandspräsident Gerhard Ziegler am gestrigen Tag die Delegierten der verschiedenen Regionalverbände in Baden-Württemberg erstmals in der Stadthalle Ditzingen um sich. 82 von insgesamt 121 Delegierten waren der Einladung in Zieglers Heimatort gefolgt. Auch hier das vorherrschende Thema: der Umgang, die Auswirkungen und Folgen der Corona-Krise. "Die Verluste, welche in den letzten Monaten der Pandemie verschuldet entstanden sind, kann unser Verband durch das gelungene Wirtschaften der letzten Jahre überstehen. Eine zweite Krise in diesem Format - und das haben wohl alle Pferdesportverbände gleich - wäre aber kaum zu tragen", erklärte Ziegler offen, gleich zu Beginn.
Nach anfänglichem Verständnis für den nationalen Lockdown seien die Maßnahmen aus der Politik den Reitsport betreffend in der zweiten Phase nicht immer nachvollziehbar gewesen. "Reiten ist nicht wie Ringen, man kann sich durchaus aus dem Weg gehen", stellte der Verbandspräsident klar. Auf einige seiner Schreiben an die verschiedenen Ministerien habe er bis heute noch nicht mal eine Eingangsbestätigung erhalten. Das zeige wie überlaufen die Ämter derzeit sind.
Mut mache dem gesamten Präsidium wie die Turniere im Land nun wieder ins Laufen kommen. Ziegler: "Unsere Reiter sind heiß drauf wieder loszulegen - das ist ein gutes Zeichen!" Insgesamt seien Presse, Landeskommission, Reiter und Veranstalter in diesen schwierigen Zeit näher zusammengerückt. Am Ende würden alle ja das gleiche Ziel verfolgen. In der zweiten Jahreshälfte hofft Gerhard Ziegler darauf, dass sich vermehrt Veranstalter dazu motivieren lassen, das Turnierkarussell wieder in Schwung zu bringen. "Vielleicht können wir das Ruder ja doch noch rumreißen in diesem speziellen Jahr", motivierte der Ditzinger Wirtschaftsprüfer die Vertreter der Regionalverbände.
Die Kurzberichte aus den Disziplinausschüssen fielen in Summe positiv aus. Dressur-Landestrainer Christoph Niemann und Ponypapst Heinz Bürk hatten jede Menge Medaillen im Gepäck, Jürgen Kurz wünschte sich den ein oder anderen Nachwuchsreiter mehr im Parcours, Dr. Helmut Mett - Sprecher des Disziplinauschuss Vielseitigkeit - bemängelte den fehlenden Austausch zwischen Ponylager und Großpferden im "Busch".
Mut mache dem gesamten Präsidium wie die Turniere im Land nun wieder ins Laufen kommen. Ziegler: "Unsere Reiter sind heiß drauf wieder loszulegen - das ist ein gutes Zeichen!" Insgesamt seien Presse, Landeskommission, Reiter und Veranstalter in diesen schwierigen Zeit näher zusammengerückt. Am Ende würden alle ja das gleiche Ziel verfolgen. In der zweiten Jahreshälfte hofft Gerhard Ziegler darauf, dass sich vermehrt Veranstalter dazu motivieren lassen, das Turnierkarussell wieder in Schwung zu bringen. "Vielleicht können wir das Ruder ja doch noch rumreißen in diesem speziellen Jahr", motivierte der Ditzinger Wirtschaftsprüfer die Vertreter der Regionalverbände.
Die Kurzberichte aus den Disziplinausschüssen fielen in Summe positiv aus. Dressur-Landestrainer Christoph Niemann und Ponypapst Heinz Bürk hatten jede Menge Medaillen im Gepäck, Jürgen Kurz wünschte sich den ein oder anderen Nachwuchsreiter mehr im Parcours, Dr. Helmut Mett - Sprecher des Disziplinauschuss Vielseitigkeit - bemängelte den fehlenden Austausch zwischen Ponylager und Großpferden im "Busch".
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