Thomas Schumacher lebt nicht mehr
Für die Reiter, vor allem im Raum Heidelberg, ist es ein Schock: Völlig unerwartet ist der Amateur-Springreiter und Braumeister Thomas Schumacher an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben.
Vor wenigen Tagen waren in Walldorf Nordbadische Meisterschaften der Springreiter. Da hatte Thomas Schumacher seinen Amateurtitel aus dem Vorjahr verteidigen wollen; er hat sich damals riesig gefreut. Was kaum jemand wusste: an diesem Wochenende lebte er schon nicht mehr. Schon am 27. August ist der Diplom-Ingenieur für Getränketechnologie gestorben. Der gebürtige Schwabe hinterlässt seine tief trauernde Familie, seine beiden Kinder. In der Reiterszene ist vor allem Karla bekannt, sie hat in den zurückliegenden Jahren einige Titel gewonnen, gehörte zur Landesspitze erst bei den Ponyreitern und Children, später bei den Junioren.
Thomas Schumacher war mit seiner freundlichen und offenen Art, sympathisch und in der Lage, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Sein impulsiver Reitstil brachte ich den Beinamen „Schumi“ ein; er konnte darüber schmunzeln. Vor wenigen Jahren erfüllt er sich mit seiner Frau Elisa den Traum einer eigenen Reitanlage in Meckesheim, in der er sogar eine eigene kleine Brauerei einrichtete: Mit seinem „Schumis Mecksebräu“ braute er ein Bier als Hommage an die Region. Auf einigen Reitturnieren wurde es zum Kultgetränk.
Er lebte mit der sportlichen Karriere seiner Tochter mit, ständig auf er Suche nach passenden Pferden, stellt seine eigenen Erfolge zurück. Er war ein Mann mit Herzblut und Leidenschaft. Thomas Schumacher wird fehlen.
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