Schmids nächster Streich in Böblingen
Die Landesspitze der Springreiter kostet die sonnige Herbstsaison aus. In Böblingen siegte der in Boll lebende Schweizer Adrian Schmid im ersten von zwei S-Springen, das bestens besetzt war mit rund 50 Startern über 1.40 Meter. Parcourschef Rainer Friederichs meinte es gut mit den Reitern, die bei besten Bedingungen starke Auftritte zeigten. Es gab am Ende 15 Ritte ohne Abwurf – darunter auch die erst 16-jährige Emila Schlüsselburg, die kurz zuvor die Qualifikation zum Nürnberger Burg Pokal gewonnen hatte. Im „S“ hatte sie auf Chakateur gesetzt.
Adrian Schmid, starker Parcoursreiter mit internationaler Erfahrung, steuerte den großen Holsteiner Kay One aus der Zucht von Elmar Sipple zum Sieg. Der elfjährige Schwarzbraune verfügt über gewaltiges Springvermögen. Als junges Pferd wurde der Kannan-Sohn übrigens von Sven Sieger in den Sport gebracht. Schmid hat in seinem Sattel in diesem Jahr auch das 1.45 -Meter-Springen von Albführen gewonnen. Ein sicher internationales Pferd.
Der Chef des PSZ Boll im Kreis Sigmaringen verwies niemand Geringeres als Elisabeth Meyer mit dem erst siebenjährigen Ton Ami van de Molenburg auf Rang zwei. Im starken Profi-Feld auf Rang drei: Der Junge Reiter Fabian Beck aus Buchen auf Quiddisch. Das Böblinger Feld war stark besetzt: Die formstarke Juliane Rabold aus Mindelsee belegte mit der Schweizer Stute Nurena Blue von Whitemoon Rang vier vor Landesmeister Nikolaus Leckebusch mit der ebenfalls erst siebenjährigen I am Athena. In Böblingen steht am Sonntag ein weiteres S-Springen auf dem Programm.
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