Warendorf: Finaltickets auf den letzten Drücker
Nach einer starken Finalqualifikation der sechsjährigen Dressurpferde stand heute noch das kleine Finale an. Und dort sprangen gleich zwei Finaltickets fürs Ländle heraus.
Es sind zwei Paare, die bereits auf mehrere Erfolge bei den Bundeschampionaten in Warendorf zurückblicken. Die Rede ist von Anna Casper mit DSP Birkhof’s Elocin und Carina Harnisch mit DSP Snickers F. Beide standen in den vergangenen Jahren bereits im Finale ihrer jeweiligen Altersklasse und sicherten sich sogar Medaillen. Nun, ein Jahr später, ziehen sie übers kleine Finale erneut ins große Finale ein, dieses Mal bei den sechsjährigen Dressurpferden. Anna Casper und DSP Birkhof’s Elocin (v. Escamillo-Fürstenball, Z.: Karl Franz Martin) legten heute so richtig einen drauf und sicherten sich mit einer Endnote von 8,36 die silberne Schleife. Den beiden gelang eine sichere Runde, die über so einige Highlights verfügte. Beispielsweise wusste die taktsichere, aktiv abfußende und mit bereits gut herausgearbeiteten Übergängen versehene Trabtour gleich zum Auftakt zu überzeugen - ein wahres Highlight. Verdient gab es für den Trab eine 8,7. Auch Carina Harnisch und DSP Snickers F (v. Secret-Carabas, Z.: Erwin Feichtenbeiner) wussten mit Rang fünf und einer starken Endnote von 8,1 zu überzeugen. Eines ihrer Prüfungshighlights bildete der losgelassen schreitende Schritt mit viel Vor- und Übertritt (8,6). Aus süddeutscher Sicht war das noch nicht alles: Auch Sofie Stollberger von der RSG Uranus Remlingen schnappte sich mit dem eleganten Hannoveraner Bonbonito (v. Belissimo-Herbstkönig, Z.: Zuchtbetrieb Brech) ein Finalticket auf den letzten Drücker und reihte sich mit einer 8,2 auf Rang vier ein. Der Sieg ging an Zoe Marie Hachmeier mit Sparky (v. Secret-Dr. Watson, Z.: Sabrina Redelmann) (8,56).
Übrigens apropos Familie Casper: Lisa Casper platzierte sich heute im stark besetzten Feld der vierjährigen Stuten und Wallache. Sie sicherte sich mit der DSP-Championesse La vie en rose (v. Lord Leopold-Bentley, Z.: Harald und Pia Finkler) auf Rang zehn (8,35) und verpasste damit den Finaleinzug denkbar knapp.
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