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von Mona-Sophie Wieland am Samstag, 15.08.2026 um 13:41

WM Aachen: Alice Layher ist Weltmeisterin

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Sensation ist perfekt: In einem wahren Herzschlagfinale sichert sich Alice Layher auf dem Rücken von FBW Candy und an der Longe von Daniel Zembrot bei den Weltmeisterschaften Gold.

Gold-Alice

Es lag schon in der Luft. Alice Layher war in das Kür-Finale mit einer guten Ausgangsposition eingezogen. So hatte die 24-jährige Brackenheimerin in der Pflicht die Höchstnote geliefert und sich in der Technik den zweiten Platz knapp hinter Kathrin Meyer geschnappt. Damit war sie als Führende in die finale Kür eingezogen und das mit einem guten „Sicherheitspolster“. Doch sich auf den Erfolgen der Vortage auszuruhen, ist nicht die Art von Alice Layher und ging auch nicht. Denn Kathrin Meyer war ihr nicht nur an den Vortagen dicht auf den Fersen. Nein, sie hatte mit ihrer Longenführerin Gesa Bührig und ihrem vierbeinigen Partner Capitain Claus in der Kür mit 9,116 Punkten stark vorgelegt und damit Alice Layher ordentlich unter Druck gesetzt. Doch Layher befand sich bereits die ersten Championatstage in einem beeindruckenden „Tunnel“ und bewies in der Kür einmal mehr Nerven. Und das galt auch für FBW Candy aus der Zucht von Herbert Schaudt und Longenführer Daniel Zembrot. Alle drei wuchsen in der Kür regelrecht über sich hinaus und zeigten eine beeindruckende Teamleistung. Dazu kam von Alice Layher eine turnerische Leistung, die fast schon ihresgleichen suchte. Viele lang ausgehaltene, akrobatische Übungen, die sie in völliger Leichtigkeit präsentierte, führten zu ordentlich Punkten. Unter anderem erhielt sie in der Note für die Artistik die glatte 10. Das sieht man selten! Das gilt auch für das Endergebnis: Mit 9,357 Punkten setzte sich Layher in der Kür durch. In der Gesamtwertung sicherte sie sich mit einem Gesamtergebnis von 9,041 Punkten fast schon in überlegener Art und Weise Gold vor Kathrin Meyer (8,862 Punkte) und Annemie Szemes (8,436 Punkte). Letzterer gelang in der finalen Kür ebenso eine kleine Sensation. So gelang der gebürtigen Bayerin mit Wallach Rubinio und Longenführerin Nina Vorberg eine Traumkür, die mit 8,814 Punkten belohnt wurde. Damit gelang der Bayerin eine beeindruckende Aufholjagd sowie der Sprung aufs Podest. So stand fest: Deutschland holt sich bei den Einzelvoltigiererinnen alle drei Medaillen. Besser geht’s nicht!

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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