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von Mona-Sophie Wieland am Freitag, 14.08.2026 um 18:50

WM Aachen: Weiterhin Gänsehautmomente für Alice Layher

Alice Layher zieht bei den Weltmeisterschaften in Aachen als Führende in den Finaltag in.  /  © Lafrentz

Tag zwei für die Voltigierer und damit standen für die Einzelvoltigierer bei den Weltmeisterschaften in Aachen die Technikprogramme auf dem Programm. Alice Layher zeigte sehr viel Feingefühl und behält die Führung.

So viel vorneweg: Wie die Pflicht fließt auch das Technikprogramm mit 25 Prozent in die Gesamtwertung ein. Die morgige Kür macht dann sogar 50 Prozent aus. Gute Voraussetzungen für Alice Layher, die vor dem morgigen Finaltag erläuterte: „Von allen Durchgängen mag ich die Kür am meisten. Ich hoffe, dass wir die Kür genießen können.“ Apropos beste Voraussetzungen: Die Brackenheimerin verfügt vor dem Finale über eine gute Ausgangslage. So liegt sie immer noch in Führung. Erneut wurde es im Technikprogramm zwischen Alice Layher, frisch gebackener Weltcupfinalsiegerin, und Kathrin Meyer, amtierender Europameisterin, äußerst spannend, gar entschieden wieder Nuancen. Am Ende lieferte Kathrin Meyer mit einem blitzsauberen Technikprogramm auf dem Rücken ihres routinierten Wallachs Capitain Claus OLD und an der Longe von Gesa Bührig das Bestergebnis von 8,669 Punkten. Knapp dahinter musste sich Alice Layher im Technikprogramms auf dem Rücken von FBW Candy und an der Longe von Daniel Zembrot mit 8,663 Punkten knapp geschlagen geben. Dabei zeigten sie eine starke Teamleistung, denn die 19-jährige Stute zeigte sich heute von der beeindruckenden Kulisse etwas beeindruckt und „huschte“ an manchen Stellen des Technikprogramm. Folglich musste Alice Layher hier und da etwas improvisieren, was die Weltklasse der 24-Jährigen einmal mehr unterstrich. „Für die Stute war es eine große Atmosphäre hier, laut, relativ viele Zuschauer schon, viele Fahnen, aber sie hat das gut gemacht“, erklärte Longenführer Daniel Zembrot. „Also, wir sind an sich ganz gut durch das Programm gekommen“, beschrieb Layher und fügte hinzu: „Es gibt immer noch ein paar Punkte, mit denen ich nicht ganz so zufrieden bin oder die ich eigentlich besser kann. Und wenn man das weiß, dann ist man am Anfang natürlich erstmal ein bisschen enttäuscht. Aber trotzdem können wir uns über die Runde freuen. An sich haben wir es gut gemeistert.“ In der Gesamtwertung führt Alice Layher weiterhin mit gut einem Zehntel Vorsprung.

Auch die dritte Voltigiererin, die gebürtige Bayerin Annemie Szemes, präsentierte sich stark. Mit 7,917 Punkten in der Technik liegt sie mit ihrer Longenführerin Nina Vorberg und Wallach Rubinio auf Platz fünf immer noch in Reichweite der Medaillen.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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