Weilheim: Großer Coup für Lena Wendel und keine Landeschampions
Zum Abschluss eines vollgepackten „Dressur-Finaltages“ bei den Landeschampionaten in Weilheim/Teck zeigten sich bei den fünf- und sechsjährigen Dressurponys schmal besetzte Starterfelder.
Nach den Reitponys folgten die fünfjährigen Dressurponys und schon hier breiteten sich die ersten Sorgenfalten aus. Denn im dreiköpfigen Starterfeld zeigte sich kein Pony aus Landeszucht, sprich, es gab schlussendlich keinen Landeschampion der fünfjährigen Dressurponys. Vielmehr ritten die drei Starter um ein Ticket für die Bundeschampionate. Dabei tanzte die sympathische Tochter von A kind of Magic aus einer Mutter von Adoro, die Hannoveranerstute All my love (Z. Jill Mileszko-Vekens), unter dem Sattel von Laura Wese, im Trab schön schwingend und gut durch den Körper arbeitend (7,5). In den Trabverstärkungen wünschte man sich noch mehr Schub. Sowohl für den Schritt als auch den Galopp gab es die 7,8, wobei Sonja Pilton sich in beiden Grundgangarten mehr Fleiß wünschte. Insgesamt zeigte sich die Ponystute aber gut ausbalanciert bei gutem Seitenbild, was in der Durchlässigkeit zu einer 8,0 führte. Hinzu kam im Gesamteindruck eine 7,8, woraus eine Endnote von 7,78 resultierte. Damit sicherte sich das Paar das Ticket für die Bundeschampionate. Dahinter folgten Emma Burkart mit HLT Cosmotino (v. Cosmo Royale-Constantin, Z.: Hannah Neef) (7,62) und Lea Zimmermann mit Diamond Girl (v. D-Gold-White Diamond, Z.: Christiane Seelig) (7,4).
Apropos Laura Wese: Auch die sechsjährigen Dressurponys führte sie an. Dieses Mal führte sie das Feld mit Steendieks What a feeling an. „What a feeling hat sicherlich teilweise ein tolles Gefühl vermittelt“, begann Sonja Pilton ihren Kommentar. Dabei wussten die beiden gleich zu Beginn mit einem schwingenden Trab zu überzeugen (7,7). Der Schritt überzeugte klar geregelt, hätte aber noch losgelassener schreiten sein dürfen (7,2). Der Galopp wurde mit einer 7,4 bewertet, wobei die letzte Ruhe und dadurch das letzte Gleichmaß fehlte. In der Durchlässigkeit mussten unter anderem durch ein eiliges Rückwärtsrichten Abstriche gemacht werden, auch bei den einfachen Galoppwechseln fehlte die letzte Losgelassenheit (7,2). Im Gesamteindruck stand eine 7,5, woraus eine Endnote von 7,4 resultierte. Damit setzte sie sich gegen Lea Zimmermann mit Danburit (v. D-Gold-White Diamond, Z. Christiane Seelig) (7,38) und noch einmal Laura Wese mit All my Love (7,32) durch. Und damit gab es auch bei den sechsjährigen Dressurponys sowohl keinen Starter aus Landeszucht als auch keinen Landeschampion, womit die Sorgenfalten etwas tiefer wurden.
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