iWEST Dressur Cup: Baron bleibt der Cup-König
Der iWEST Dressur Cup ist in Karlsfeld in eine neue Saison gestartet, und wie. Jahr um Jahr steigert sich das Niveau des beliebten Cups und zum Auftakt zeigten sich in Karlsfeld „Cup-Bekannte“ sowie vielversprechende, neue Gesichter.
„20 never looked so good“ – das passt zum 20-jährigen Wallach Baron wie die Faust aufs Auge. Im vergangenen Jahr hatte er mit seiner langjährigen Reiterin Jana Lang den iWEST Dressur Cup dominiert und schlussendlich auch im Finale überlegen angeführt. Nun, ein Jahr später, hat die Familie Lang beschlossen, Baron ein weiteres Jahr im iWEST Dressur Cup einzusetzen. Wenn man die Energie und Motivation des Wallachs in Karlsfeld gesehen hat, ist das die absolut richtige Entscheidung. Enorm viel Power und Dynamik – Baron befindet sich fast schon in der Form seines Lebens und befand sich mit seiner fein einwirkenden Reiterin Jana Lang in der Intermediaire I Kür fast schon in einer eigenen Liga. Absolute Highlights bildeten die Verstärkungen, welche in gut kreuzende Trabtraversalen mündeten, oder auch die toll ins Bergauf gesprungenen Serienwechsel und Verstärkungen. Hier und da wollte Baron vielleicht etwas zu viel und wenn man meckern wollte, hätte sich der Wallach teilweise noch versammelter zeigen dürfen. Das bildete aber wahrlich Meckern auf höchstem Niveau und so führten sie mit starken 79,2 Prozent die erste Qualifikation verdient an. Besser geht’s kaum! Dahinter folgte eine kleine Überraschung: Lia Weil und Moosbend’s Fauntleroy begeisterten mit einer sehr passenden und auch in puncto Choreografie ausgeklügelten Linienführung, was schlussendlich mit 77,25 Prozent für Rang zwei reichte. Besondere Highlights bildeten die top zentrierten Galopppirouetten oder auch Verstärkungen und Serienwechsel. Die Schülerin von Stefanie Lempart ist ebenfalls eine „Cup-Wiederholungstäterin“. Selina Söder und Shosholoza komplettierten mit 77,20 Prozent das Podest. Mit diesem eleganten Paar muss in dieser Cup-Saison ebenso gerechnet werden. Die Siegerin der Einlaufprüfung, Valerie del Rio Pfeffer, knüpfte mit Braveheart erneut an ihre aktuell starke Form an. Eine misslungene Galopppirouette, in welcher der Wallach nicht optimal vor dem inneren Bein stand und dementsprechend der Durchsprung verloren ging, verhinderte eine noch bessere Platzierung (76,6 Prozent). Cup-Neuling Kathrin Sudhölter hatte mit Meggle’s Long Island und 76,6 Prozent als erste Starterin eine erste Messlatte gelegt, was schlussendlich für Rang fünf reichte. Romina Nieberle mit Free Willy (76,2 Prozent) und Louisa Reisch mit Bandol (73,2 Prozent) folgten auf den Plätzen sechs und sieben. Alles in allem weckte die erste Station Vorfreude auf die weiteren Qualifikationen. Weiter geht’s nun in Winterlingen Ende Mai.
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.