Nils Carstensen: “No risk, non fun”
Es war ein souveräner Sieg in der stärksten Nachwuchswertung der Springreiter-Meisterschaften in Schutterwald: Der Titel des 18-jährigen Nils Carstensein stand schon fest, als er im Umlauf des Finalspringens mit der zehnjährigen Schimmelstute Clarima aus dem Stall von Günther Karle eine fehlerfreie Runde gedreht hatte. Es war seine erste Goldmedaille bei den Junioren, nachdem der Sohn des Profi-Ausbilders Uwe Carstensen schon bei den Children und im Finale des Nürnberger-Burg-Pokals ganz oben stand.
Dennoch wollte er unbedingt gewinnen und setzte im Stechen alles auf eine Karte. „No risk, no fun“, schmunzelte er später. In Richtung Goldenem Reitabzeichen (noch drei Siege fehlen) wollte er das Finalspringen gewinnen; das gelang nicht, weil eine Wendung dann doch zu gewagt war. Alia Knack, die einen engagiert springenden Campari präsentierte, gewann das Finale und stieg damit aufs Vize-Treppchen, Bronze holte Jonas Faller auf seiner Stute Wie eine Rakete aus Güglingen mit beständigen Leistungen an drei Tagen (rok/Foto: Olav Krenz).
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.