Frankfurt: Sensation für Eli Meyer
Bereits im internationalen Eröffnungsspringen des Internationalen Frankfurter Festhallen Reitturniers hatten Elisabeth Meyer und ihre quirlige, neunjährige Stute Let it Shine gezeigt, wo der „Hammer hängt“. In der ersten Qualifikation für den Großen Preis, einem Springen über 1,50 Meter, gelang den beiden nur wenige Stunden später die Sensation.
Im Championat von Frankfurt blieben immerhin zwölf Reiter fehlerfrei. In der Siegerrunde setzte der Vorjahressieger Jur Vrieling mit Grand Slam VDL und einer Zeit von 38,44 Sekunden eine erste Messlatte. Die folgenden Reiter bissen sich an dieser Zeit im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne aus. Wer versuchte, den flotten Niederländer zu toppen, kassierte einen Abwurf. Alle bis auf Eli Meyer. „Sie ist ein ganz besonderes Pferd. Sie hat ein unglaubliches Kämpferherz. Wenn ich es gut mache, dann kann nichts passieren“, beschreibt Eli Meyer, die schon seit fünf Jahren im Sattel der neunjährigen KWPN-Stute sitzt. In gewohnt flinker Art gelang den beiden in der Siegerrunde eine wahre Traumrunde. Immer nach vorne orientiert, mit dem genau richtigen Risiko – das führte zu einer Zeit von 36,61 Sekunden. Das bedeutete schlussendlich den überlegenen Sieg vor Jur Vrieling mit Grand Slam. Sieg Nummer zwei an Tag eins in Frankfurt. „Ich freue mich riesig. Das war so toll mit dem Publikum, das hat riesig Spaß gemacht“, schwärmte Eli Meyer im Anschluss und fügte hinzu: „Die Stute hatte nach dem Turnier in Stuttgart ein bisschen Pause, aber sie kämpft einfach mega mit. Sie ist so grundschnell und schlau und denkt mit – sie macht es mir leicht.“
Platz drei ging nach Italien, genauer gesagt an Elia Simonetti und Li La Bo, die in der Siegerrunde einen Zeitfehler kassierten.
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