Araconit lebt nicht mehr
Er gehörte zu den wichtigsten Vererbern der süddeutschen Springpferdezucht in den letzten 20 Jahren: Nun ist der Holsteiner Araconit vom Gestüt Dobel nicht mehr am Leben. Im Alter von 26 Jahren musste der Hengst nach einer schweren Kolik eingeschläfert werden, das musste Dobel-Gestütsleiter Olaf Peters jetzt mitteilen. Für Olaf Peters war Araconit ein ganz besonders prägendes Pferd. In seinem Sattel hat er das baden-württembergische Hallenchampionat in der Schleyer-Halle gewonnen und Nationenpreise geritten, das war Anfang der 2000er-Jahre.
Araconit, der über Acord II auf Alme Z zurückging und der Mutter- und Vaterlinie Calypso I im Blut hatte, hatte unter seinen Nachkommen fünf gekörte Hengste und 43 S-Sieger, viele von ihnen sind mit Württemberger Brand. Seit Hengstleben lang hat Araconit auf dem Dobel im Nordschwarzwald gedeckt; eine zeitlang war er Stallnachbar des berühmten Cento.
Sein erfolgreichster Nachkomme war der Württemberger Antares aus der Zucht von Gabriele Zuske-Funk in Bad Teinach. Antares stammte von Araconit aus der Caprice von Cento - mehr Dobel geht nicht. Unter verschiedenen Reitern wurde er international eingesetzt und siegte in wichtigen Großen Preisen. Das Foto zeigt Araconit unter Olaf Peters (rok/Foto: Dobel).
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