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von Leonie Wolff am Montag, 16.09.2024 um 07:43

Honsolgen: Ein Duell auf Augenhöhe

Alina Hertwig und ihr Lucky sind aktuell auf einer echten Erfolgswelle.  /  © D.Matthaes (Archiv)

Bei strahlender Sonne und bester Aussicht direkt in die Alpen bot sich am gestrigen Mittag ein echter Showdown auf der wunderschönen Anlage im bayrischen Honsolgen. Das große Springturnier lud Reiterinnen und Reiter ein, bei top Bedingungen an Springen bis 1.45 m teilzunehmen. Ein Springen der schweren Klasse wurde bereits am Samstagnachmittag entschieden.

Schon hier bewies der in Babenhausen beheimatete Edwin Schmuck, dass er und seine flinke und zugleich vorsichtige Stute Quintana in absoluter Spitzenform sind. In der Springprüfung über 1.40 m setzten die beiden sich mit einer schnellen Runde an die Spitze, doch das Feld lag eng beisammen und Maximilian Ziegler war den beiden dicht auf den Fersen, ja ein Wimpernschlag, besser gesagt 3 Hundertstel trennte Schmuck und Ziegler. Doch auch Alina Hertwig bestätigte nochmals ihre Leistung aus den vergangenen Wochen und bliebt mit ihrem treuen Partner Lucky ebenfalls fehlerfrei und komplementiert das Podest.

Während die Reiter in diesem Springen noch ordentlich Gas geben mussten, um in die Platzierung zu gelangen, hieß es am Sonntag dann ruhig bleiben und Nerven behalten. Denn der Parcours im abschließenden Großen Preis von Manfred Herzog und Stefan Weihmayer forderte die volle Konzentration. 10 Starterpaare stellten sich dem Parcours über 1.45 m, der in der anschließenden Siegerrunde entschieden werden sollte.

Und diese Entscheidung wurde knapp. Alina Hertwig war auf ihrem Lucky zuvor im Umlauf eine tadellose Nullrunde geritten und hatte es als letzte Starterin in der Siegerrunde in der Hand. Denn ebenfalls mit Null Strafpunkten aus dem Umlauf, kam Edwin Schmuck mit seiner Schimmelstute Quintana. Mühelos und schon fast spielerisch bewältigten sie auch diese Anforderungen und legten mit 38,14 Sekunden vor. War das zu schlagen? Die Antwort lautete nein. Der so hervorragend springende Lord Z-Sohn Lucky blieb mit Hertwig zwar auch hier fehlerfrei, allerdings verloren sie auf den letzten Linien etwas Zeit, was schlussendlich Rang zwei bedeutete (39,08 Sekunden). Mit seinem zweiten Pferd Caracho war Schmuck aus dem Umlauf mit einem Zeitstrafpunkt behaftet, was ihm am Ende Rang drei brachte. Der vierte Platz ging an die bayrische Stute Quebec Z und Maximilian Ziegler.

Leonie Wolff (Werkstudentin)

Studiert Germanistik und Sportwissenschaften in Stuttgart, unterstützt währenddessen die Redaktion und das Social Media Team. Schreibt am liebsten Porträts und über den Springsport und ist selbst im Springsattel bis zur Klasse M erfolgreich unterwegs.

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