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Samstag, 29.08.2020 um 12:21

Duell auf Augenhöhe im Burg-Pokal

Dass der Nürnberger Burg-Pokal wie keine andere Prüfung für qualitätsvolle Nachwuchs-Dressurpferde steht, unterstrich der St. Georg Special im Schlosspark am heutigen Tag - der Qualifikation zur morgigen Final-Qualifkation. Sechs der 13 Paare knackten die 70 Prozent-Marke, zwei machten den Sieg unter sich aus. Nach Jana Schrödters vorzeitigem Aus bei den Europameisterschaften aufgrund eines Behandlungsfehlers ihrer achtjährigen Frau Holle, meldete sich die 19-Jährige Abiturientin in Donaueschingen zurück. Mutig, mit viel Risiko und vielleicht noch ein bisschen Wut im Bauch startete die Riedheimerin in die Prüfung. Bei weit kreuzenden, schwungvollen Traversalen hagelte es Achter. Sehr gesetzte Pirouetten brachten zudem wertvolle Punkte. Einzig Taktfehler in den Trabverstärkungen kosteten ein paar Zähler. Mit 73,829 Prozent ein gelungenes Comeback.

Stärker war heute nur Kasselmann-Bereiter Frederic Wandres im Sattel des Quasar de Charry-Sohn Quizmaster. Mit viel "Go" und Ausdruck legte der Dressurreiter, gebürtig aus Kehl am Rhein stammend, seine Runde an. Sein achtjähriger Hannoveraner weiß in allen drei Grundgangarten zu überzeugen - das war schon dreijährig so, als er als Bundeschampion aus Warendorf heimkehrte. Eine Aufgabe voller Höhepunkte - bessere Galopp- und Trabverstärkungen waren über den gesamten St. Georg Special nicht zu sehen - brachte 73,951 Prozent. Spannung vor einzelnen Wechseln tat dem kein Abburch. Auch Bundestrainer Jonny Hilberath nickte am Ausritt zufrieden. 

Zweieinhalb Punkte trennten letztlich Wandres und Schrödter. Das gibt ein Duell auf Augenhöhe um das Ticket für die Festhalle.

Über zwei Prozent auf die Spitze lag die Österreicherin Ulrike Prunthaller mit Bartlguts Alsandair auf Platz drei zurück. Ihr Holsteiner ist erst siebenjährig und bringt jede Menge Potential für die Zukunft mit. Unter Wert verkauften sich heute Ann-Kathrin Lindner und FBW Lord of Dance, die in den vergangenen Wochen einen Sieg nach dem anderen einfuhren. Nach einer zurückhaltenden, fast braven Trabtour setzte der Württemberger vor der ersten Pirouette kurz aus. Mehr als 66 Prozent waren nicht mehr drin. Morgen gilt: neuer Tag, neue Chance.  (FA)

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