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von Maria Jürgens am Sonntag, 15.09.2024 um 18:37

Donaueschingen: Deutschland gewinnt Silber im Nationenpreis der Pony-Vierspänner

Das deutsche Team gewinnt Silber im Nationenpreis der Pony-Vierspänner.  /  © Doris Matthaes

Bei strahlendem Sonnenschein fand heute mit dem Kegelfahren die finale Prüfung im Nationenpreis statt. Deutschland ging als führendes Team der Pony-Vierspänner ins Finale, doch der Vorsprung auf die Niederlande war ganz knapp. Am Ende wurde es nach sehr spannenden Runden Silber. Das niederländische Team siegte im weltweit ersten Nationenpreis der Pony-Vierspänner mit 276,23 Punkten. Deutschland hatte in der Endabrechnung 278,73 Punkte. Belgien wurde Dritter vor der Schweiz.

Der Platz, vor wenigen Wochen noch ein reiner Ascheplatz, hat top gehalten und bot auch am letzten Tag beste Bedingungen. Die besten fünf Fahrer kamen außerdem in die Siegerrunde, darunter auch Steffen Brauchle, der schon in der ersten Runde fehlerfrei blieb und mit seinen Ponys auch in der Siegerrunde eine phantastische schnelle Runde fuhr. Dennoch holte sich Marijke Hammink am Ende den Sieg mit gut vier Sekunden Vorsprung. Die amtierende Weltmeisterin fährt derzeit in einer eigenen Liga, das erkennen auch die deutschen Fahrer neidlos an. Mit diesem letzten Erfolg hat die Niederländerin alle Prüfungen in Donaueschingen gewonnen. Steffen Brauchle wurde Zweiter im Hindernisfahren, Niels Kneifel Sechster. Patrick Harrer war auf Rang elf knapp aus der Platzierung raus. Marijke Hammink sicherte sich auch den Sieg in der Kombinierten Wertung vor Yannick Scherrer aus der Schweiz. Steffen Brauchle wurde Dritter, Niels Kneifel Fünfter.

Erfolgreiche Premiere

Patrick Harrer fuhr bei seiner Donaueschingen-Premiere auf Rang acht. „Ich habe mich sehr gefreut, hier dabei zu sein und zum Team im Nationenpreis zu gehören. Da wird ein Traum wahr“, meinte er und zeigt sich sehr zufrieden mit den Bedingungen. „Aufgrund des Regens konnten wir auf einen anderen Abfahrplatz ausweichen, nachdem der eigentliche Platz zu tief wurde. Im Fahrerlager haben sie Hackschnitzel auf den Wegen verteilt und sich alle Mühe gegeben, dass wir gute Bedingungen haben.“ Der Vizemeister der Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr ist auch überaus dankbar für sein Team mit Steffen Brauchle und Niels Kneifel. „Das macht richtig viel Spaß mit den beiden, wir helfen und unterstützen uns.“ Die Fahrt durch die Brigach sei eine ganz besondere Erfahrung gewesen, die er nicht so schnell vergisst. „Ein tolles Erlebnis.“

Steffen Brauchle war schon früher in Donaueschingen am Start. „Donaueschingen ist für uns schon immer ein schönes Turnier gewesen. Der neue Platz ist sicherlich eine Aufwertung.“ Er hat sich besonders über die zahlreichen Zuschauer am Samstag gefreut. „Ich bin im Großen und Ganzen recht zufrieden. Ich hatte eine junge Stute mit angespannt, die noch Erfahrung sammeln muss. Es war ihr erster schwerer Marathon international. Aber die Pferde lernen nur, wenn sie dabei sind und mitlaufen.“ Auch im Kegelfahren hat der Deutsche Meister die Stute eingesetzt und sie hat einen tollen Job gemacht wie auch ihre drei Stallkollegen. Die anderen Ponys gehören bereits zur Stammbesetzung, „auf die kann ich mich zu 100 Prozent verlassen“. Er würde sich freuen, wenn der Nationenpreis auch für die Pony-Vierspänner in Zukunft häufiger stattfinden würde.

Ideen und Wünsche für die Zukunft

Bei allem Lob für das Turnier würden sich die Fahrer dennoch ein paar Verbesserungen wünschen. So gab es am Sonntag zunächst einige Zeit keinen Strom, ärgerlich, da Kühlschränke und Gefriertruhen warm werden, Lebensmittel kaputtgehen. „Wir werden doch ab und zu vergessen und würden uns einfach wünschen, dass auch an uns gedacht wird.“ Auch ein Snack- oder Getränkestand im Gelände wäre wünschenswert, damit die Zuschauer  länger vor Ort bleiben.

Turnierveranstalter Matthias Rath zeigte sich begeistert vom Fahrsport: „Das ist ein toller Sport, die Leute strömen dorthin, es ist super Stimmung.“ Und er hat ebenfalls bereits einige Ideen zur Verbesserung der nächsten Veranstaltung 2025, Ideen, bei denen bestimmt auch die Fahrer berücksichtigt werden.

Maria Jürgens (Redaktionsleitung)

Nach dem Volontariat bei der Tageszeitung zum Pferde-Journalismus gekommen. Am liebsten im Springsattel und auf den Geländeplätzen unterwegs. Die vielseitige Ausbildung liegt ihr sehr am Herzen. Unser Ass für alle Fragen rund um Pferdehaltung, Fütterung und Gesundheit.

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