Donaueschingen: Deutschland nach wie vor in Führung im Nationenpreis der Pony-Vierspänner
Es gab kaum ein Durchkommen heute beim Marathon der Pony-Vierspänner. Die Zuschauer waren in Scharen gekommen und verfolgten begeistert das Geschehen. Besonders die spektakuläre Durchfahrt der Brigach lockte jede Menge Publikum an. Die Durchfahrt gilt als Sonderwertung, 1500 Euro Preisgeld gab es zu gewinnen. Am Vortag hatten die Veranstalter 61 Zentimeter Wasserstand gemessen. Nicht gerade eine Pfütze, aber dennoch auch für die kleineren Ponys machbar. Steffen Brauchle gelang es mit seinem Vierspänner, in 13,09 Sekunden am schnellsten die Strecke durch den Fluss zu absolvieren. In der Marathon-Wertung wurde er als bester Deutscher Vierter (89,55). Cheftrainer Charly Geiger war an einigen Hindernissen zugegen, um seinen Schützlingen letzte Tipps mit auf den Weg zu geben. Die Konkurrenz war stark, besonders die Niederländerin Marijke Hammink, die mit dem Sieg im Marathon die dritte Prüfung gewinnen konnte. Sie fuhr in vier Hindernissen die Bestzeit nach Hause und das mit ganz viel Leichtigkeit und feiner Verbindung zu ihren Ponys. Es war hauchdünn am Ende, 81,62 Punkte, damit nur 0,01 Punkt weniger als der Belgier Julien Vanhoenacker erreichte (81,63), der Zweiter wurde.
Zweiter deutscher Teamfahrer Niels Kneifel wurde Fünfter (90,63), Patrick Harrer fuhr auf Rang acht (95,75). Landestrainerin Birgit Kohlweiß wurde Zwölfte. In der Nationenpreiswertung liegt Deutschland damit nach wie vor in Führung. Doch es wird beim morgigen Kegelfahren nochmal richtig spannend. Denn mit 275,26 Punkten hat das deutsche Team mit Steffen Brauchle, Niels Kneifel und Patrick Harrer nur 0,97 Punkte Vorsprung auf die Niederlande (276,23). Auf Rang drei liegt Belgien mit 306,60 Punkten.
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