Die bunte Welt der Pferde
Bunter und sympathischer kann die Pferdewelt nicht sein. Der Reiterverein in Blaubeuren verdient sich gerade mit der Ausrichtung des Bundespferdefestivals großes Lob von allen Seiten. Die Organisation ist ebenso herzlich wie sorgfältig – gut schwäbisch eben.
Es ist das zweite Bundespferdefestival in Baden-Württemberg nach der besonderen Premiere vor exakt zehn Jahren in Ellwangen. Der Reiterverein in Blaubeuren hat den bundesweit wichtigen Termin übernommen, weil die Mannschaft um den fleißigen Vorstand Werner Saur jetzt schon zehn Mal das Württembergische Breitensportfestival ausrichtet, in Kooperation mit dem Württembergischen Pferdesportverband und dem Breitensportbeauftragten Lukas Vogt. Zahlreiche Helfer aus dem PSK Alb-Donau greifen den Blaubeurern unter die Arme. Das Team steht.
Es ist aber auch das erste bundesweite Festival dieser Art seit zehn Jahren. Die FN sucht Veranstalter, die das große Spaßprojekt mit rund 900 Starts stemmen können – daher ist die Stadt am Blauen Topf dieses Jahr eine Art Blaupause für die Republik, wie vor Ort Thomas Ungruhe betonte, der beim deutschen Reiterverband FN in Warendorf unter anderem für den Freizeit- und Breitensport zuständig ist. Seine Abteilung trägt den Titel „Pferdesportentwicklung“, was klar aussagt, dass der Verband im Breitensport die Zukunft sieht.
Ungruhe verwies auf das riesige Prüfungsangebot der WBO, das sich beim Bundespferdefestival noch bis Sonntagabend ausbreitet: Rund 60 Wettbewerbe werden auf fünf Plätzen und in der Halle ausgetragen – die gute Laune ist trotzdem ansteckend. Im Rahmen der Wettbewerbe gibt es auch eine Länderwertung, die am Sonntag abgeschlossen ist.
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