Warendorf: Anna Casper siegt mit Elocin bei den vierjährigen Hengsten
Bei hochsommerlichen Bedingungen ging die Qualifikation der vierjährigen Reitpferde-Hengste über die Bühne und endete mit einem DSP-Triumph, ja einem regelrechten Triumphzug für das Gestüt Birkhif: Der in jeder Hinsicht beeindruckende Sieger (8,9) war der dunkelbraune Zweibrücker DSP Birkhof's Elocin (v. Escamillo-Fürstenball-Fidertanz-Dream of Glory-Amor-Cardinal xx-Günstling, Westf. Stamm 366/Flotha, Z.: Karl-Franz Martin). Anna Casper stellte den sympathischen Hengst einmal mehr gefühlvoll und mit dem genau richtig gewählten Risiko vor. Dabei zeigten sich so einige Highlights. Für die beeindruckende Trabmechanik vergaben die Richter eine 8,5. Hier könnte der Hengst noch mehr ins Schwingen kommen, was sich über die Kraft mit Sicherheit sicherlich ganz von alleine entwickeln wird. Ein Höhepunkt, ja wenn nicht sogar das Highlight, bildete der Galopp. Ein Galopp kann gar nicht mehr ins Bergauf angelegt sein, wie die Grundgaloppade von Elocin. Völlig verdient griffen die Richter hier tief in die Notenkiste und zückten eine 9,5. Auch der Schritt mit gutem Übertritt musste sich nicht verstecken (9,0). In der Rittigkeit und im Exterieur standen eine 8,5 und eine 9,0, was zu einer Endnote von 8,9 führte. Schlussendlich durfte sich das Team Casper nicht nur über eine bärenstarke Vorstellung des Escamillo-Nachkommens freuen. Nein, auch über einen wahrlich überlegenen Sieg. Schon bei den HKM Bundeschampionaten hatte Elocin gewaltig vorne mitgemischt und sich im Finale der Dreijährigen die Bronzemedaille gesichert. In diesem Jahr winkt die Goldmedaille schon um die Ecke!
Zweiter (8,6) und auch Dritter (8,5) wurde jeweils Jakob Schenk zwei Hannoveraner Hengsten: Zum einen mit dem schwarzbraunen, aus ostfriesischem Stamm gezogenen Lindenberg (v. Libertad-Destano-Davignon I-Santini-Westerland-Kadett, Z.: Sabine u. Hans-Heinrich Maak) und dem dunkelbraunen Titelverteidiger Global Hope (v. Global Player-Fidertanz-Sandro Hit-Monte Carlo I-Rosenduft-Schwangau, Z.: ZG Werth, Moers) vom Klosterhof Medingen, gefolgt von dem Westfälischen Franziskus-Sohn Franz Herrmann (M. v. Sir Heinrich Fibonacci-Favretto-Bariton, Hann. Stamm 259/Nebenkunde) mit Johanna Klippert (8,2).
Die Final-Plätze fünf (8,0) und sechs (7,9) gingen an den braunen Oldenburger Landeschampion und letztjährigen Final-Vierten Bon Bolero (v. Bon Vivaldi NRW-Fürst Romancier-Rubin Royal-Ehrensold-Nardus xx) mit Eike Bewerungen und den aus familieneigener Zucht stammenden DSP-Fuchs Donaldson (v. Damaschino I-Londonderry-Weltmeyer-Kant/T.-Bernstein/T., Trak. Familie O57A Heidemarie/Hollatz-Oberrode) mit Pia-Katharina Voigtländer.
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