Killingen: Zorn hat allen Grund zur Freude
Im Rahmen der HORSE Classics machte der Nürnberger Burgpokal der Springjunioren nun Halt im oberschwäbischen Killingen. Die Nachswuchsserie zeugt in dieser Saison von äußert hoher Qualität – selten zuvor sah man so viele talentierte junge Reiter auf einem Haufen. Im Killinger Springparcours wusste Milena Zorn heute im Sattel ihres Stakkato’s boy auf ganzer Linie zu überzeugen. Stets an den treibenden Hilfen, in rhythmischem Gleichmaß, bewusstem Anreiten und einem geschlossenen Sitz steuerte die junge Dame aus Schutterwald den Oldenburger-Wallach ins Ziel und erhielt für ihre harmonische Vorstellung von den Richtern Günther Karle und Dieter Melwitz eine 8,5. Auf Rang zwei folgten gleich zwei Nachwuchstalente: Zum einen die Siegerin aus Ladenburg, Elisabeth Maria Geisinger mit ihrer ambitionierten Lillith, zum anderen Milena Lauer und die achtjährige Vogue. Beide erhielten die Wertnote 8,2. Wichtige Punkte sammelten unter anderem Klara Enzinger im Sattel von Charlotte an vierter Stelle sowie Lena Habisreutinger mit Attack van’t Koningshof und Anna Burger auf Devantè auf Rang fünf. Im Zwischenklassement befinden sich die drei Amazonen momentan Kopf-an-Kopf auf den hinteren Finalplätzen – dort geht es um jeden Punkt, schließlich dürfen zum Finale lediglich die 15 punktbesten Paare antreten. Etwas Pech hatte heute Nick Semler, der nach wie vor das Feld anführt. Aufgrund eines ärgerlichen Flüchtigkeitsfehlers verpasste der angehende Pferdewirt knapp die Platzierung.
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