Springjunioren so gut wie noch nie
Klaus-Peter Mettenbrink, erfahrener Springrichter aus Westfalen, war begeistert. „Ihr habt es gut in Baden-Württemberg“, attestierte der Springexperte. Und sein Ilsfelder Kollege Dieter Melwitz, ähnlich erfahren und versiert, bestätigte: „Baden-Württemberg muss sich um seinen Nachwuchs keine Gedanken machen.“ Beide Richter bewerteten und kommentierten die Qualifikation zum Nürnberger Burg Pokal in Ladenburg – und waren zu Recht begeistert. Man hat den Eindruck, so gut wie in diesem Jahr war die Nachwuchsserie noch nie besetzt.
Die ersten sieben Reiter bekamen eine Achter-Note. Elisabeth Maria Geisinger, frühere Pony-Masterin, Schülerin von Marcus Rieger, siegte mit einer glanzvollen Runde: Immer mit Übersicht, nah am Pferd, immer kontrolliert, dabei mit tiefem Sitz und geschmeidigen Mitgehen: Im Sattel ihrer Rappstute Conchita bekam sie sogar eine 9,0 – verdient.
Milena Zorn aus Schutterwald rangierte mit ihrem eleganten Stakkatos Boy mit 8,9 auf Rang zwei, dann zeigte Pferdewirt-Azubi Nick Semler mit einer souveränen, tatsächlich professionellen Runde, dass sein Mannheimer Sieg keine Eintagsfliege war. Er bekam eine 8,8 und zieht mit Mia Cara Brugger dem Feld nach den ersten drei Qualifikationen davon. Auch die gerade mal 14-jährige Children-Meisterin zeigte wieder eine Bilderbuchrunde: 8,7.
Weitere Top-Ritte zeigten Lenny Maier, der Titelverteidiger, mit seiner Fuchsstute Antonia (8,5), Junioren-Landesmeisterin Jessica Angst mit Zaz aus eigener Zucht (8,2), Max Hartard, trainiert von Maximilian Weißbrod, mit Pluchino (8,2). Die nächste Qualifikation im Nürnberger Burg Pokal findet schon in zwei Wochen beim Jubiläumsturnier in Spöck statt.
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.