Preis der Besten: Platzierungen für Hüttig und Armbruster
Der Preis der Besten, eines der wichtigsten Nachwuchsturniere Deutschlands, ist heute so richtig gestartet. Neben den Springreitern wird auch in der Dressur, der Vielseitigkeit und dem Voltigieren um Medaillen gekämpft. Schon am ersten Tag hatte Mia Cara Brugger für eine große Sensation gesorgt, als sie sich den Sieg bei den Children sicherte. In der zweiten Wertungsprüfung, einem M**-Springen, lag dann nicht das letzte Glück auf Seiten des Nachwuchstalents. Nachdem sie im Sattel ihrer Candela einmal mehr blitzschnell in den Parcours gestartet war, kassierte die Schülerin von Uli Collee leider zwei Abwürfe. Alles riskiert und leider ging die Rechnung nicht ganz optimal auf. Dennoch: Mia Cara Brugger beendete den Preis der Besten auf Platz 14. Hut ab! Denn im Sattel von Icognito lief es heute sogar besser als mit ihrer Erfolgsstute Candela und so kassierte sie mit ihm nur einen ärgerlichen Zeitfehler und landete auf den Reserverängen. Brianne Beerbaum und Carrero schnappten sich dem zweiten Platz am ersten Tag im Finale den Sieg und damit auch in der Gesamtwertung die Goldmedaille. Bei den Jungen Reitern erwischte die amtierende Deutsche Meisterin der Jungen Reiter Alia Knack mit Agrio's Vigolenska einen guten Auftakt und verschaffte sich mit einer Nullrunde im Zeitspringen der Klasse S** eine gute Ausgangsposition. Ihre Zeit von 84,96 Sekunden reichte nicht ganz für die Platzierung und ließ sie auf Platz 21 einreihen. Knapp dahinter folgte Elena-Malin Reitzner mit Bayado, die sich ebenso über eine starke Nullrunde freute. Doch es gab auch noch baden-württembergische Schleifenfreuden und Allegra Elisabeth Hüttig sicherte sich mit ihrem treuen Erfolgspartner Sietlands Gustav Platz acht in der ersten Wertungsprüfung der Ponyreiter. Im M*-Springen gelang ihr eine gute Nullrunde, wobei der Sieg in überlegener Art und Weise an Brianne Beerbaum mit Noriego vd. Riloo ging. Dem war nicht genug: Nick Armbruster behauptete sich bei den Junioren auch im Finale und sicherte sich im finalen S**-Springen mit seinem Isodermus einen bärenstarken elften Platz. In der Gesamtwertung stand abschließend ein toller zehnter Platz. Gold ging hier an Naomi Himmelreich.
Wechseln wir ins Dressurviereck, wo sich leider ein etwas durchwachsenes Abschneiden der baden-württembergischen Hoffnungen zeigte. Pia Casper schlug sich mit ihrem Birkhof Fair Game noch tapfer und knabberte an der magischen 70-Prozentmarke. Nach einer schwungvollen Trabtour fehlte es in den Galopppirouetten am Durchsprung, was natürlich wertvolle Punkte kostete. Mit 69 Prozent reihte sich das Erfolgspaar auf Platz 15 ein. An der Spitze zeigte sich ein enges Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Valentina Pistner mit Flamboyant (74,1 Prozent), Lucie-Anouk Baumgürtel mit ZINQ Hugo (73,39 Prozent) und Jana Lang mit Baron (73,31 Prozent). Noch etwas mit Aufregung zu kämpfen hatten sowohl Clara Kohoutek mit ihrem vielversprechenden Dark Dancer bei den Junioren und Sophie-Luise Layer mit ihrer Félicia bei den Children, die in der ersten Wertungsprüfung noch nicht ganz an ihre vergangenen Leistungen anknüpfen konnten. Doch wie heißt es so schön, abhaken und weitermachen. Am Finaltag gibt es noch so einige Chancen für Baden-Württembergs Nachwuchshoffnungen!
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