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Mittwoch, 02.05.2018 um 19:35

Rodrigos E.H. lebt nicht mehr

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Ein großes Kämpferherz hat aufgehört zu schlagen: Der 16-jährige Württemberger Rodrigos E.H., in den vergangenen zwei Jahren das Erfolgspferd der U25-Grand-Prix-Reiterin Anna-Louisa Fuchs, lebt nicht mehr. Er musste in der Nacht zum Mittwoch eingeschläfert werden.

Der Sohn des Royal Diamond aus der Zucht von Eberhard Höhn in Balingen wurde zum Helden auf vier Beinen, als er im Herbst 2016 eine schwere Kolik-Operation überstand und innerhalb weniger Monate erfolgreich ins Dressurviereck zurückkehrte. Der kraftvolle und trotzdem elegante Fuchs wurde seinerzeit mit persönlicher Hingabe der Hirschberger Reiterfamilie Fuchs gesundgepflegt und wie ein Augapfel gehütet, sportlich und medizinisch bestens betreut.  „Rudi“, wie Rodrigos genannt wurde, revanchierte sich als Rekonvaleszent mit beständigen Leistungen im Dressurviereck und mit einem besonderen Geschenk: Dem Finalplatz im Piaff-Förderpreis in der Stuttgarter Schleyer-Halle. Im Jahr zuvor war Anna Fuchs in Rodrigos‘ Sattel in die Drei-Sterne-Klasse aufgestiegen und wurde 2016 nach Ranglistenpunkten beste Junge Reiterin der Republik. Sie wusste immer, was sie diesem Ausnahmepferd zu verdanken hatte. Weitere wichtige Erfolge waren Grand Prix-Siege in Rotterdam und Ising. Seine Lebensgewinnsumme liegt bei rund 20 000 Euro. Das Reiterjournal machte ihn zum „Pferd des Monats“.

Rodrigos E.H. wurde von Diana Livingston, Pieter van der Raadt und Renate Gohr-Bimmel bis zum Grand Prix ausgebildet. Im Jahr 2015 entschloss sich seine Besitzerin, die Heilbronner Pferdesport-Journalistin Dominique Garvs, den Wallach der Jungen Reiterin Anna Fuchs zur Verfügung zu stellen. Das war die gezielteste Nachwuchsförderung, die man sich vorstellen kann. Im den nächsten Wochen sollte „Rudi“ in Rente gehen; er konnte es nicht mehr erleben. Der Wallach musste mit schweren Bauchschmerzen in die Klinik gebracht werden. Bei der Operation stellte sich heraus, dass er nicht mehr zu retten war. Innere Blutungen sind wahrscheinlich die Todesursache (rok).

 

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