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von Mona-Sophie Wieland am Donnerstag, 18.04.2024 um 21:37

Riad: Hansi Dreher nun auf Rang fünf der Zwischenwertung

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Während die Dressurreiter beim FEI World Cup™ Final heute einen „Pausentag“ hatten, mussten die Springreiter gleich wieder ran. Nach dem gestrigen Zeitspringen folgte ein 1,60 Meter Springen mit anschließendem Stechen. Baden-Württembergs Aushängeschild, Hansi Dreher, besaß heute nicht das letzte Glück, befindet sich mit seinem Elysium nun jedoch immer noch in einer guten Ausgansposition.

Wie es sich für ein Weltklasse-Starterfeld gehört forderte Frank Rothenberger auch im heutigen Springen so einiges von den Reitern. 13 Hindernisse, unter anderem mit einer aus einem Doppeloxer bestehenden dreifachen Kombination, einer kurz vor Ende anstehenden zweifachen Kombination sowie oben drauf natürlich die für Rothenberger immer wieder erscheinenden "Tricky Aufgaben". Das alles schien für das im wahrsten Sinne beste Paar der Welt immer noch zu einfach. Seit 21 Monaten an der Spitze der Welt, amtierender Weltmeister und Titelverteidiger im Weltcup – die Rede ist von Hendrik von Eckermann und seinem Ausnahmepferd King Edward oder einfach wie es der Zweitplatzierte Peder Fredricson beschrieb „Das beste Pferd der Welt“. Auch heute waren Hendrik von Eckermann und King Edward einsame Spitze und nahmen im Stechparcours dem bislang Führenden Peder Fredricson mit Catch me Not noch einmal sage und schreibe zwei Sekunden ab. Eckermann beendete den Stechparcours in einer Zeit von 43,38 Sekunden. Fredricson benötigte mit seinem 18-jährigen Wallach 45,45 Sekunden. Apropos 18-jähriger Wallach: Fredericson’s Catch me Not machte wahrlich Werbung für den Sport. Es ist einfach nur vorbildlich, wie motiviert und top fit sich der Wallach nach wie vor zeigt. Eckermann behielt heute also seine weiße Weste und führt nun das Ranking vor Fredricson an, der 2 Strafpunkte auf seinem Konto verbucht. Jill Humphrey folgte heute mit Cromatic abwurffrei auf Rang drei (48,36 Sekunden). Im Zwischenranking nimmt den dritten Rang jedoch Julien Epaillard ein.

Vor dem Finale befindet sich Hansi Dreher mit seinem Elysium ebenso in Schlagweite zum Podest. Im heutigen Springen besaß er nicht das letzte Quäntchen Glück und kassierte in einer eigentlich wiederum gewaltig gesprungenen Runde einen leichten Abwurf. Am Ende rangierte er auf Platz elf. Im Zwischenranking reiht sich Hansi Dreher nun auf Platz fünf ein. Bester Deutscher wurde heute Marcus Ehning mit Coolio. Nach einer starken Runde im Umlauf, kassierten die beiden im Stechen zwei Abwürfe und landeten auf dem siebten Platz. Im Zwischenranking findet man ihn auf Platz elf. Auch Christian Ahlmann musste heute im Umlauf einen Abwurf in Kauf nehmen und rangierte schlussendlich auf  Platz 21.

Alles in allem war es heute ein zwar durchwachsener, aber dennoch positiver Tag für die deutschen Springreiter. Im Finale am Samstag könnte so einiges drin sein.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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