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von Mona-Sophie Wieland am Samstag, 20.04.2024 um 22:50

Riad: Hansi Dreher wird bester Deutscher

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Das Podest war zum Greifen nahe, doch es sollte nicht reichen. Bei den FEI World Cup™ Finals wurde es für Hansi Dreher und Elysium schlussendlich ein bärenstarker, fünfter Platz. Wahrlich kein Grund zur Verzagen, sondern vielmehr ein Grund, um stolz zu sein, was auch Bundestrainer Otto Becker bestätigte: „Hansi hat hier über fünf Runde bewiesen, dass er mithalten kann und sich über drei Tage gut präsentiert“.

Der Finaltag startete gut für das Erfolgspaar. Der Parcours war erwartungsgemäß anspruchsvoll gebaut und verlangte von den Top-Paaren noch einmal so einiges ab. Kein Problem für Hansi Dreher und Elysium. Der zwölfjährige Schimmelwallach zeigte sich kraftvoll und überragend springend. So blieben alle Stangen liegen. Im zweiten Umlauf passierte es dann: Elysium sprang wieder super, fast zu motiviert. An einem Steilsprung auf leicht gebogener Linie kamen die beiden zu flach aus der Wendung und die Stange fiel. In der darauffolgenden dreifachen Kombination kassierten die beiden ebenso einen Abwurf. Diese beiden Fehler sollten jedoch wahrlich keine Abstriche an den von Hansi Dreher und Elysium gezeigten Runden in der Weltcup-Finalwoche machen. Die beiden haben einmal mehr gezeigt, dass sie zur Weltspitze gehören und vielleicht sind sie mit dieser Leistung auch einen großen Schritt in Richtung Olympia-Traum gerückt!

Der King bleibt der King

Zum Siegerpaar fehlen einem so langsam die Worte. Seit 21 Monaten an der Spitze der Weltrangliste, amtierende Weltmeister sowie Titelverteidiger im Weltcup – Bei Henrik von Eckermann und King Edward führen diese Titel nicht zu Nervosität und Unsicherheit. Nein, in völliger Selbstsicherheit und überragender Art und Weise kassierte das Erfolgspaar an allen Tagen keinen einzigen Abwurf und stand schlussendlich völlig verdient ganz oben. Sie sind eben einfach die Kings! Nachdem der in der Zwischenwertung bislang zweitplatzierte Schwede Peder Fredricson mit Catch me Not heute in der ersten Runde zwei Strafpunkte sowie in der zweiten Runde vier Strafpunkte kassierte, nutzte Julien Epaillard die Gunst der Stunde und schob sich an Fredricson vorbei. Epaillard kassierte mit Dubai du Cedre im ersten Umlauf noch einen Abwurf, in der zweiten Runde blieben alle Stangen liegen! Und am Ende zog Bundestrainer Otto Becker ein gemischtes Resümee: „„Wir haben hier ein sehr gut organisiertes Finale erlebt, mit Top-Bedingungen. Die Parcours waren anspruchsvoll, mit einem schweren letzten Umlauf und vor allem haben wir Top-Sport gesehen. Die Favoriten haben gewonnen.“

 

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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