Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Sonntag, 17.12.2023 um 12:36

Frankfurt: Beata Stremler und Fürstin Bea OLD siegen im Louisdor-Preis

Beata Stremler siegt mit Fürstin Bea OLD im 17. Louisdor-Preis Finale. | Foto: Lafrentz  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Im vergangenen Jahr war es schon nach der Einlaufprüfung absehbar, wer sich mit hoher Wahrscheinlichkeit den Finalsieg schnappen würde. Und so war es am Ende auch: Sönke Rothenberger und Fendi sicherten sich in völlig überlegener Art und Weise den Sieg im Finale des Louisdor-Preises 2022. Wer wird sein Nachfolger sein? Ja auf diese Frage gab es in diesem Jahr nicht so schnell eine eindeutige Antwort. Vielmehr blieb es bis ins Finale spannend, da sich das Feld der diesjährigen Finalisten in einer hohen Dichte zeigte. Am Ende spielten die deutschen Erfolgsreiter auf den Podestplätzen keine Rolle. Vielmehr sah man eine strahlende Polin sowie ein starkes spanisches Doppelpack. Beata Stremler und ihre Fürstin Bea sicherten sich mit 73,4 Prozent den Finalsieg. Schon in der Einlaufprüfung hatten die beiden ganz vorne gestanden und brillierten auch im Finale mit einer Trabtour wie aus einem Guss, wobei die aktiv abfußenden Passagen und die fließenden Trabtraversalen hervorzuheben sind. „Dieses Paar überzeugte mit völliger Harmonie. Herzlichen Glückwunsch an Beata Stremler für dieses tolle Produkt ihrer Ausbildung“, erläuterte Dr. Dietrich Plewa. „Zu Hause nennen wir sie Prinzessin, da sie uns alle im Griff hat. In der Prüfung kann ich mich immer auf sie verlassen. Sie ist unser Baby und ich verliebe mich jeden Tag aufs Neue in sie, in ihre Elastizität und Dynamik“, strahlte die überglückliche Siegerin, die Fürstin Bea OLD seit vierjährig ausbildet. Doch auf den Podestplätzen wurde es eng. Denn zwei Spanier wollten bei der Vergabe des Sieges ein ordentliches Wörtchen mitsprechen. Der Qualifikations-Rekordhalter Borja Carrascosa reihte sich mit seinem erst achtjährigen Frizzantino auf Platz zwei ein (73,2 Prozent). Zu den Highlights seiner Vorstellung zählten die sehr taktsicheren und schon ausgereiften Piaff-Passage-Touren. Die beiden verloren wertvolle Punkte, gar den Sieg, durch Fehler in den Zweierwechseln. Borja Carrascosa verbindet eine besondere Geschichte mit dem achtjährigen Hengst. Er hatte ihn als sechsmonatiges Fohlen entdeckt, gekauft und seitdem selbst ausgebildet. Hut ab! Auch der Drittplatzierte Nuno Palma e Santos mit Fortunity (73,1 Prozent) brillierte in der Piaff-Passage-Tour, welche Dr. Dietrich Plewa ebenso hervorhob: „Die Piaff-Passage-Tour hatte Championatsqualität“. Ingrid Klimke mit EQUITANAs Firlefranz (70,5 Prozent) und Helen Langenhanenberg mit Straight Horse Ascenzione (70 Prozent) schoben sich zwischen Yara Reichert auf die Plätze fünf und sechs. Dr. Evi Eisenhardt freute sich nicht nur über ein tolles diesjähriges Finale, sondern gab auch ein erfreuliches Signal für die nächste Saison im Louisdor-Preis: "Im nächsten Jahr geht's in gewohnter Form weiter!"

Für Borja Carrascosa gab es am Sonntagvormittag gleich doppelt Grund zur Freude: In der Grand Prix Kür sicherte er sich mit dem zehnjährigen Wallach Sir Hubert NRW den Sieg (77,5 Prozent). Für Sir Hubert war es erst seine zweite Kür überhaupt. Es war ein überlegener Sieg. So folgten Laura Strobel mit Valparaiso (75,8 Prozent) und Maria Pais Do Amaral mit Hot Hit OLD Campline (75,5 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Schon am Sonntagvormittag konnte Turnierleiter Matthias Alexander Rath ein äußerst positives Turnierfazit ziehen: „Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten diese Woche knapp über 54.000 Zuschauer. Das ist im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einmal eine deutliche Steigerung und freut uns natürlich riesig“.   (msb)

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...