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Freitag, 24.11.2023 um 17:28

Nürnberger Burgpokal: Carina Harnisch und DSP Sheldon Cooper dürfen nachrücken

Carina Harnisch und DSP Sheldon Cooper dürfen im Nürnberger Burgpokal nachrücken. | Foto (Archiv): Dill  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Sensation ist perfekt oder besser gesagt darf Carina Harnisch die Koffer für Frankfurt packen. Beim internationalen Festhallen Reitturnier in Frankfurt findet jedes Jahr neben dem Louisdor Preis eine weitere renommierte Serie ihren finalen Abschluss. Die Rede ist vom Nürnberger Burgpokal der jungen Pferde. Es ist eine der beliebtesten Turnierserien zur Förderung der sieben- bis neunjährigen Dressurpferde. Die Starterlisten der Prüfung lesen sich wie das Who is Who des inter­nationalen Sports: Olympiasieger, Welt- und Europameister starten mit ihren jungen Nachwuchspferden im Viereck. Zahlreiche Paare, die über den NÜRNBERGER BURG-POKAL gefördert wurden, waren später auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich. In mitten dessen versuchte Carina Harnisch mit ihrem Sheldon Cooper ihr Glück, vielmehr mischten sie in dieser Saison ordentlich vorne mit. Den achtjährigen Sezuan-Nachkommen hat Harnisch von jung auf selbstausgebildet. Highlights ihrer bisherigen gemeinsamen Karriere waren unter anderem die Silbermedaille beim Bundeschampionat der sechsjährigen Dressurpferde im Jahr 2021 oder zuletzt die ersten gemeinsamen S-Siege. Nun wird in Frankfurt ein weiteres Highlight hinzukommen.

Mannschaftsolympiasiegerin Dorothee Schneider veröffentlichte am Freitagabend auf ihren Social Media Kanälen folgendes Statement: „Leider habe ich heute auch eine unerfreuliche Nachricht: Escalito hat sich leicht verletzt und wir werden in diesem Jahr nicht beim diesjährigen Finale des Nürnberger Burgpokals dabei sein können. Die gute Nachricht ist, dass die Verletzung nicht schwerwiegend ist und wir optimistisch in die Zukunft blicken können“. Das ist natürlich bitter für Dorothee Schneider! Im Gegensatz hat Carina Harnisch dadurch allen Grund zur Freude, als „erste“ Nachrückerin hat sie damit mit ihrem „Shelly“ ein „verspätetes“ Finalticket gezogen.

Nach den für 2023 aktualisierten Regularien der renommierten Dressur-Serie dürfen in diesem Jahr zusätzlich zu den acht Siegern der Vorqualifikationen, auch die vier punktbesten zweitplatzierten Paare der Vorrunden teilnehmen. Auf dieser Liste hatten sich Carina Harnisch und DSP Sheldon Cooper mit Platz zwei (72,7 Prozent) in München und Platz zwei (73,4 Prozent) in Bettenrode in eine gute Ausgangslage gebracht und der Frankfurter Traum wird sich für die Amazone aus Neuenstein nun doch verwirklichen! (msb)

 

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