Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Sonntag, 04.03.2018 um 17:49

Der „Ironman“ ist einfach der Beste

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Heidelberg-Kirchheim, die Reithalle am Heuauerweg, sie ist für den Viernheimer Springreiterprofi Bernd Herbert ein besonderes Pflaster. Es ist nun ein Jahr her, da wagte der 55-jährige Südhesse dort ein vorsichtiges Comeback im Parcours. Monatelang hatte er nach einem schweren Sturz mit Beckenbruch pausieren müssen. Ärzte flickten den Reiter mit Hilfe von Stahlplatten zusammen, so dass er seither den Beinamen „Iron-Man“ trägt: Eisenmann.

Längst ist Bernd Herbert wieder ganz der alte, und gestern im Großen Preis von Heidelberg-Kirchheim war er wieder einmal einfach der Beste. Im Sattel der großen weißen Holsteinerstute namens Simply the best siegte er nach einem Höllenritt im Stechen und sicherte sich die 800 Euro-Siegprämie im Finale der zwei Kirchheimer Turnierwochenenden.

 

Im Stechen der sieben fehlerfreien Reiter aus dem Umlauf blieb Bernd Herbert als einziger erneut ohne Abwurf und verwies Weltcupreiter Hans-Dieter aus dem Dreiländereck auf die Plätze. Dreher wäre  mit dem zwölfjährigen Hannoveraner Cornets Adel zwar eine gute halbe Sekunde schneller gewesen, aber der Wallach kickte am letzten Hindernis eine Stange in den Sand. Mit der achtjährigen Stute Escada passierte ihm dann der gleiche Fehler. Die Zeit war exakt die des Siegerpferdes, so knapp ging es zu.  Auf dem vierten Platz landete Elisabeth Meyer vom internationalen Turnierstall Gugler in Pfungstadt, auf dem Riesenschimmel Gratino vor Markus Kölz mit Dornadello. „Eli“ Meyer war am Abend zuvor noch beim „Löwen-Classics“-Turnier in Braunschweig mit dem baden-württembergischen Team bei den Meisterschaften der Landesverbände gestartet und hatte dort Bronze geholt. Dann sauste sie zurück nach Pfungstadt, um am nächsten Tag andere Pferde des großen Handelsstalls in Kirchheim zu satteln – so ist das Berufsreiterleben.

 

Mitten in der Landesspitze etablierte sich in Kirchheim der Walldorfer Jungprofi Maximilian Weißbrod auf dem erst neunjährigen Holländer-Schimmel Ekhart – eine starke Leistung! Siebter wurde Carsten Kurz aus Buggingen im Markgräfler Land auf der Stute Couler Corradine; dieses Paar hatte am Samstag das erste Kirchheimer-Springen gewonnen (rok).

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...