Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Roland Kern am Samstag, 28.03.2026 um 09:11

Mogheeth Alshehab in Doha unter den Besten

Mogheeth Alshehab mt Carlotto  /  © D. Matthaes

Er hat sich vor ein paar Wochen bewusst entschieden, im Mittleren Osten zu bleiben, trotz der brenzligen Lage – jetzt gehört der bei Herrenberg lebende Syrer Mogheeth Alshehab zu den beständigsten und erfolgreichsten Reitern der Turniere in Doha.

Allerdings sind nur wenige europäische Reiter am Weltcup-Standort geblieben, nachdem der Krieg zwischen Israel und Iran ausgebrochen war – und immer wieder auch Angriffe über Katar und seiner Hauptstadt geflogen wurden. „Ich fühle mich sicher, die Sportanlagen und die Hotels sind nie von Angriffen betroffen“, erklärte der internationale Profi neulich dem Reiterjournal. Mit bedrohlichen Situationen ist er aufgewachsen; 2012 floh er vor Bedrohung und Bürgerkrieg aus seinem Heimatland Syrien, wo er schon als Nachwuchsreiter internationale Erfolge im arabischen Raum hatte.

In Baden-Württemberg heuerte er zunächst als Bereiter an, seine erste Station war der Stall Schlüsselburg in Ilsfeld. Mittlerweile ist er längst selbstständiger Profi im Raum Herrenberg/Nordschwarzwald, Teil der Landesspitze - außerdem Familienvater. Aber im arabischen Raum ist er oft unterwegs, ist dort auch einer der weltweit wichtigsten Handelspartner für Springpferde aus Europa.

In Doha belegte Alshehab jetzt den zweiten Platz in einem hochdotierten Springen über 1.55 Meter hohe Hindernisse, im Sattel des 16-jährigen Württemberger Wallachs Carlotto, den er erst im vergangenen Jahr von Simone Stegmeier aus Erdmannshausen übernommen hat. Vor ihm lag nur noch der Österreicher Gerfried Puck mit dem belgischen Hengst Equitron Naxcel. Im Wettbewerb war ein Preisgeld von über 100 000 Euro ausgeschrieben.

Zuvor hatte Alshehab im Sattel des elfjährigen kräftigen Holsteiners Saphir von Sandro Boy aus der Zucht von Peter Zippelius den vierten Platz in einem 1.50 Meter-Springen belegt – auch hier gab es für alle Platzierten zusammen über 50 000 Euro zu gewinnen.

Roland Kern (Redaktion)

Der Ruhepol der Redaktion, der im Notfall immer noch eine Lösung parat hat. Die Stimme (The Voice) von Reiterjournal-TV, hat selbst Pferde bis zur Klasse S ausgebildet und kennt keinen Feierabend.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...