Reitlehrer-Legende Michael Walter zum 70. Geburtstag
Auch mit 70 Jahren ist er noch ein Hans Dampf in allen Gassen und für seinen Pforzheimer Reiterverein unersetzlich: Michael Walter, der am heutigen Sonntag seinen 70. Geburtstag feiert, ist offiziell seit fünf Jahren im Ruhestand. Im Alltag sieht es anders aus. Er ist nach wie vor – im Unruhestand – Trainer, Berater, Betreuer von Turnierreitern, „Schaffer“ und gute Seele auf dem Buckenberg.
Über 40 Jahre war Michael Walter Reitlehrer im Pforzheimer Reiterverein, zuletzt der dienstälteste im ganzen Land. Es war 1973, als sein Lehrmeister Franz Supe überraschend starb und der junge Bereiter seine Nachfolge antreten musste. Bei seiner Reitlehrerprüfung war er gerade einmal 25 Jahre jung und damit der jüngste Reitlehrer FN in der ganzen Republik.
Vor allem in den goldenen Pforzheimer Zeiten des Goldstadt-Cups war Walter als Technischer Leiter des internationalen Turniers eine wichtige Stütze der Organisation: der Mann für alle Fälle hinter den Kulissen. Der damalige Turnierchef Fritz Bardusch wusste genau, was er an ihm hatte – so wie heute der Pforzheimer Vereinspräsident Christian Kraus das Engagement des rüstigen Renters schätzt. Michael Walter ist der erste, der am Turnier morgens am Steuer des Traktors den Boden glättet und abends der letzte, der nochmal kontrolliert, dass alles passt. Im Sport hat er sich seine Neugier bewahrt, und oft sieht man den Michel Walter auf Abreiteplätzen wichtiger Turniere, wo er aufmerksam das Training von Top-Reitern beobachtet. Getreu dem Motto: Ein echter Profi lernt nie aus.
Als Pferdemann, Reitlehrer-Persönlichkeit, Kenner und einfach sympathischer Mensch, stets hilfsbereit und engagiert für den Sport, ist er seinen Schülerinnen und Schülern ein Vorbild geblieben. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! (rok/Foto: RV Pforzheim)
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