Preis der Besten: Moritz Treffinger mit gutem Auftakt
Heute sind auch die Dressurreiter in das Turnierwochenende beim Preis der Besten gestartet. Völlig berechtigt spielte noch eine gewisse Portion Aufregung eine große Rolle, weshalb im Viereck aus baden-württembergischer Sicht keine vorderen Platzierungen gefeiert werden durften. Einzig Moritz Treffinger: Er hielt im starken Feld der Jungen Reiter gut mit und ergatterte sich im Sattel seiner Stute Francis Royal eine Platzierung. Treffinger punktete sich mit Highlights in toll kreuzenden Trabtraversalen sowie kleinsten Galopppirouetten zu 71,5 Prozent, was am Ende Platz sechs bedeutete. Ein Fehler in den Dreierwechsel sowie ein teilweise enges Genick kosteten dabei noch wertvolle Punkte. Auffällig war die differenzierte Richterbeurteilung. So sah ihn eine Richterin auf Platz 16, die restlichen Richter reihten den 19-Jährigen unter den ersten Zehn ein. Den Sieg ergatterte sich in überlegener Manier die Bayerin Jana Lang mit ihrem routinierten Baron (75,9 Prozent). Die Plätze zwei und drei gingen an Lucie-Anouk Baumgürtel mit ZINQ Ferati (73,1 Prozent) und Anna Middelberg mit Blickfang (73 Prozent). Fiona Serafina Lukas und ihr Aragorn rangierten heute mit 67,5 Prozent auf Platz 19. Sie verlor in der Schritttour wertvolle Punkte, als der Wallach nicht zur vollen Losgelassenheit fand. Auch sprang Aragorn den ersten Galoppwechsel der Vierer mit hohem Hinterbein.
Bei den Children verpassten die Baden-Württemberger zwar eine Platzierung, dennoch kann die Vorstellung von Marie Bernhard mit For Rock als äußerst zufriedenstellend eingeordnet werden. Bei ihrem ersten Start auf solch einem großen Turnier punktete sie sich zu 71 Prozent, was am Ende der dritte Reserverang bedeutete. Carla Müller und Dr. No kassierten noch teure Fehler und mussten sich mit 67,3 Prozent auf dem vorletzten Platz einreihen. Die Prüfung der Children wurde von Vivianne Mercker dominiert, die sich im Sattel ihrer Djamalla mit 80,7 Prozent den Sieg sicherte. Platz zwei ging an Lilly Marie Heins mit Skyline und 79,3 Prozent. Auch auf dem dritten Platz folgte die Schülerin von Franz Trischberger, Vivianne Mercker. Sie durfte sich im Sattel von Belladonna über 79,2 Prozent und die weiße Schleife freuen. Die Junioren bildeten den Tagesabschluss und hier konnte man ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen der letztjährigen EM-Teamreiter sehen. Am Ende siegte Allegra Schmitz-Mokramer mit Libertad (76,8 Prozent) vor Rose Oatley mit Sommernacht (73,6 Prozent) und Lana-Pinou Baumgürtel mit ZINQ Founder (72,8 Prozent). Malin Kampp rangierte mit ihrer Inlana auf Platz 14 (68,7 Prozent). Sie überzeugte mit einer schwungvollen Trabtour sowie einer sicheren Galopptour. Im Schritt gingen aufgrund von mangelnder Losgelassenheit ein paar Punkte verloren. Pia Casper folgte mit Birkhofs Fair Game OLD und 68,4 Prozent auf Platz 16. (msb)
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