Preis der Besten: Carla Hanser, Colin Sorg und Alice Layher erwischen guten Start
An diesem Wochenende findet der renommierte Preis der Besten zum sage und schreibe 50. Mal statt. Der Preis der Besten ist neben den Deutschen Jugendmeisterschaften eines der bedeutendsten Nachwuchsveranstaltungen. Jedes Jahr treffen sich im Mai die besten jungen Pferdesportler der Disziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Voltigieren. Der Preis der Besten gibt den Bundestrainern nicht nur einen ersten Überblick über den Leistungsstand der Nachwuchssportler, sondern ebenso werden dort auch schon die ersten Entscheidungen für die Nachwuchs-Europameisterschaften getroffen. Heute standen bei den Spring- und Vielseitigkeitsreitern sowie Voltigierern schon die ersten Wertungsprüfungen an. Dabei überzeugten vor allem Carla Hanser und Alice Layher. Doch der Reihe nach.
Die Buschis starteten heute mit der Dressur in das Warendorfer Wochenende. Bei den Jungen Reitern setzte sich Greta Busacker mit Weisse Düne und 20,5 Minuspunkten an die Spitze. Tom Nikolas Körner (22,1 Minus) folgte auf Platz zwei. Carla Hanser erwischte mit ihrer Castagnola einen guten Start und reihte sich mit 24,8 Minuspunkten auf den dritten Platz ein. Damit befindet sie sich in Schlagweite zur Spitze!
Im Springlager fanden die ersten Wertungsprüfungen der Junioren und Children heute auf dem Programm. Die baden-württembergischen Junioren waren heute noch von einer ordentlichen Portion Aufregung betroffen und so passierten im schwierig gebauten Zeitspringen der Klasse S etliche Flüchtigkeitsfehler. Das Feld wurde von Mathies Rüder und For Freedom angeführt, der trotz eines Abwurfes eine blitzschnelle Runde zeigte (76,55 Sekunden). Lina Heinzler wurde mit ihrem Calippo auf Rang 27 beste Baden-Württembergerin. Sie kassierte einen ärgerlichen Abwurf und am Ende stoppte die Uhr bei 88,54 Sekunden. Genauso erging es dem Dritten des Bundesnachwuchschampionats Sebastian Honold und seinem Lacrosse. Sie landeten auf Platz 30. Bei den Children gab es mehr Grund zur Freude: Die erste Wertungsprüfung, einem M*-Springen, wurde von Jolie Marie Kühner und ihrer schnellen Queen Latifa angeführt (75,53 Sekunden). Und weils so schön war folgte die Münchnerin mit ihrem zweiten Pferd Dialo zugleich auf dem dritten Platz (80,27 Sekunden). Zwischen Kühners Pferde reihte sich in sensationeller Manier Colin Sorg mit Casillas ein. Er lieferte eine schnelle Nullrunde (77,84 Sekunden). Auch Maximilane Fimpel und ihre selbstgezogene Cartagena hinterließen einen guten Eindruck. Sie kassierten leider einen Abwurf. Ihre schnelle Zeit von 84,07 Sekunden reichte dennoch für eine Platzierung.
Im Voltigieren knüpfte die U21-Europameisterin Alice Layher mit ihrer Longenführerin Andrea Blatz an ihre letztjährigen Erfolge sowie ihren erfolgreichen Saisoneinstieg an und gab gehörig den Ton an. Sie turnte sich in der Pflicht mit ihrem sympathischen Lambic van Strokappeleken zu starken 8,291 Zählern, was mit Abstand die Führung vor Bela Lehnen aus dem Rheinland (7,994 Zähler) und Ronja Kähler vom Landesverband Berlin-Brandenburg (7,837 Zähler) bedeutete. (msb)
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