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Dienstag, 09.05.2023 um 14:22

Mannheim: Jasmin Schaudt wird Dritte in Grand Prix Kür

© honorarfreie Nutzung des Bildes

„Normalerweise sind Isabell und Dorothee immer unerreichbar, jetzt sitzen wir hier zusammen, das ist richtig toll“, schwärmte Jasmin Schaudt bei der Pressekonferenz. Die Drittplatzierte aus dem Grand Prix konnte auch wahrlich zufrieden sein. Denn auch in der abschließenden CDI4*-Kür belegte sie im Sattel ihres 13-jährigen Wallachs Fano den dritten Platz und das mit starken 76,1 Prozent. Ein neues Personal Best und einen Schritt näher an den beiden Bundeskaderreiterinnen. Fano überzeugte einmal mehr mit einer sehr aktiv abfußenden Piaff-Passage-Tour, wobei heute die Piaffen im Hinterbein nicht immer ganz gleichmäßig gelangen. Demgegenüber zeigten sich die Galopppirouetten verbessert und auch die Einer- und Zweierwechsel gelangen fehlerfrei. Insgesamt überzeugte das Erfolgspaar auch besonders in der B-Note mit einer kreativen Linienführung. Auf den beiden Spitzenplätzen gab es auch heute keine Veränderung. Platz eins ging mit 82,6 Prozent an Isabell Werth mit ihrem mittlerweile 17-jährigen Wallach Emilio, der sich in Mannheim frisch motiviert zeigte und einmal mehr mit toll kreuzenden Trabtraversalen und gleichmäßigen Piaffen und Passagen zu überzeugen wusste. „Emilio ist mit 17 Jahren noch topfit. Wenn ich Zuhause meine Rentnergang sehe, dann ist es der beste Beweis, dass Dressurreiten auch Gesunderhaltung heißt“, beschrieb Isabell Werth und fügte schmunzelnd hinzu: „Emilio geht zum Jahresende in Rente, ich aber definitiv nicht“. Auf Platz zwei folgte eine mindestens genauso glückliche Dorothee Schneider. Im Sattel ihrer elfjährigen Sisters Act MT zeigte sie heute eine Kürpremiere, die in puncto Musikauswahl und Choreographie zu überzeugen wusste. „Während meinem Ritt habe ich selbst Gänsehaut bekommen“, bestätigte Dorothee Schneider, die sich zu den Klängen von My fair Lady zu 79,6 Prozent punktete. Besonders überzeugend war die durchgehende Leichtigkeit und Zufriedenheit, wodurch auch Fehler in den Zweierwechseln gut in Kauf genommen werden konnten. Auch Ann-Kathrin Lindner und ihr elfjähriger FBW Lord of Dance konnten in der Grand Prix Kür noch eine Schippe drauflegen und mit einer sehr korrekten Runde mit Highlights in den Galopppirouetten, Trabtraversalen und Serienwechseltouren punkteten. Sie durften sich am Ende mit 74,9 Prozent über den fünften Platz freuen. Zwischen die beiden baden-württembergischen Paare schon sich Franz Trischberger mit seinem DSP James Bond (75,4 Prozent). Die Seriensieger der letzten Wochen, Janina Kahl und ihr Emiliano, mussten heute wieder teure Fehler in Kauf nehmen. (msb)

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