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Sonntag, 07.05.2023 um 06:54

Latifa wird immer besser

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Zwei-Sterne-Küren im Dressurviereck des Landes üben immer einen besonderen Reiz aus - denn sie sind Markierungen auf dem Weg zum iWest-Cup, der in der gleichen Art ausgetragen wird. So wie am Samstagabend beim Dressurturnier in Böblingen. Da setzte sich eine  echte iWest-Spezialistin durch und meldete damit bereits Ambitionen an: Stefanie Lempart, Ausbilderin und Trainerin im Raum Stuttgart, ansässig gemeinsam mit Ralf Müller in Sulzbachtal-Schönaich. Sie ist die Rekordfinalistin in der Schleyer-Halle und konnte das Hallenchampionat schon drei Mal gewinnen, zwei Mal sogar noch in den 90er-Jahren. Wer übrigens die S-Siege in ihren Erfolgsdaten nachrechnet, sieht, dass Steffi Lempart bald ihren 100. Sieg feiern kann. Dabei ist sie im Profisport als gelernte Architektin eigentlich Quereinsteigerin - aber wie man weiß, sind solche Sportler auch schon Olympiasieger gewiorden.

In Böblingen zeigte sie eine weiter gefestigte Latifa. Die jetzt elfjährige Württemberger Lingh-Tochter aus der Zucht von Dr. Manuela Prokop hat sie Jahr für Jahr weiter gefördert und gesteigert. Jetzt dürfte sie in diesem Jahr schwer zu schlagen sein in dieser wichtigen Tour, für die Böblingen eine Art Generalprobe war. Lempart bekam für ihre Kür 74,1 Prozent! In der B-Note für die künstlerische Gestaltung vergab Jörg Beerhenke sogar 82 Prozent. Im Vergleich dazu: Kerstin Holthaus sah die Siegerin bei 71 Prozent; eine Kür scheidet eben immer wieder die Geister.

Sie rangierte damit vor der Amateur-Landesmeisterin Christine Eberbach auf ihrer Stute Donna de Lux. Mit  73,3 Prozent meldete such sie Ambitionen für die iWest-Saison an, die Anfang Juni in Winterlingen beginnt. Lempart und Eberbach rangierten weit vor den anderen. Auf den nächsten Plätzen landeten die beiden jungen Lokalmadatoren Frederik Steisslinger mit Quattani und seine Cousine Lisa Steisslinger mit Caddylack (rok/Foto: D. Matthaes).

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