Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Donnerstag, 06.04.2023 um 04:55

Omaha: Richard Vogel mit gutem Weltcup-Debüt

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Der Anfang ist gemacht – die deutschen Springreiter schlugen sich beim Weltcup-Finale zum Auftakt gut, wenn auch sich das Glück nicht auf Seiten aller deutschen Reiter befand.

Das Weltcup-Finale der Springreiter beginnt traditionell mit einem Zeitspringen über 1,60 Meter. Daraufhin folgen noch drei weitere Wertungsprüfungen. Gleich zum Auftakt hatte sich der Parcourschef Bernardo Costa Cabral etwas Besonderes einfallen lassen und so suchte man unter den 16 Sprüngen vergeblich eine Dreifache Kombination. Dafür gab es gleich drei Zweifache Kombinationen sowie weitere Klippen, die die Reiter vor Aufgaben stellten. Am besten meisterte diese Aufgabe der Weltmeister Hendrik von Eckermann und sein King Edward. Der Zweitplatzierte Scott Brash hatte mit seiner schnellen Runde im Sattel von Hello Jefferson lange in Führung gelegen und es sah fast so aus, dass der Parcours nicht schneller zu absolvieren ist (59,23 Sekunden). Henrik von Eckermann und sein King Edward belehrten eines besseren und sicherten sich um einen Wimpernschlag den Sieg (59,09 Sekunden). Doch auch Daniel Deusser und sein 15-jähriger Scuderia 1918 Tobago Z konnten mit dem Spitzenduo mithalten und landeten in einer Zeit von 59,45 Sekunden auf dem dritten Platz. Besonders erfreulich war auch das Weltcup-Debüt von Richard Vogel. Er befindet sich einfach in einer starken Form und hatte zuletzt auf der Weltrangliste einen enormen Sprung von Platz 69 auf Platz 46 gemacht, wobei der 26-jährige erstmals unter den Top50 landete. Diese gute Form bestätigte er im Sattel seines gewaltig springenden United Touch und rangierte abwurffrei auf Platz 13 (62,18 Sekunden). „Ich habe versucht, die Balance zu finden. Schnell genug zu sein, aber ihn dennoch nicht auseinanderzujagen“, resümierte Richard Vogel. Damit befindet er sich in einer vielversprechenden Ausgangsposition. Das richtige Maß des Zusammenhaltens musste auch Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit ihrem großrahmigen Messi van´t Ruytershof finden. Sie rangierte am Ende auf Platz 16 (62,68 Sekunden). Bundestrainer Otto Becker war dennoch nicht ganz glücklich mit dem Ranking der Deutschen. Denn Marcus Ehning und Gerrit Nieberg hatten etwas Pech. Ehning kassierte im Sattel Priam du Roset einen Abwurf und landete auf Rang 27 (67,27 Sekunden). Gerrit Nieberg musste mit seinem Blues d`Aveline gleich fünf Abwürfe in Kauf nehmen und rangierte auf Platz 37. Dementsprechend resümierte Otto Becker: „Wir haben drei Nullrunden und Marcus Ehning hatte einen Flüchtigkeitsfehler und Gerrit hat nicht die Form gehalten, die er die letzten Wochen gezeigt hat, leider. Daniel hat’s dann noch ein bisschen rausgerissen“.

Favoritensieg in der Dressur

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Ja, auch wenn es ein vermeintlich erwarteter Favoritensieg der Olympiasieger Jessica von Bredow-Werndl und ihrer TSF Dalera im Grand Prix war, ganz so unspannend zeigte sich das Ganze dennoch nicht. Die Mehrheit der Dressurpaare hatte mit der besonderen Atmosphäre der imposanten Halle des Omaha Health Centers zu kämpfen, was sich in Übermotivation der Pferde widerspiegelte. Jessica von Bredow-Werndl punktete sich mit Highlights in überragenden Piaff-Passage-Touren, tollen Trabverstärkungen und kleinsten Galopppirouetten zu 79,9 Prozent. Demgegenüber standen teure Fehler in einem Rückwärtstritt bei der Grußaufstellung, einer kleinen Störung im versammelten Schritt sowie einem hinten gleichzeitig durchgesprungenen Wechsel in den Einern. Isabell Werth überzeugte einmal mehr mit enorm starkem Prüfungsreiten und pilotierte ihren motivierten Quantaz zu 77,4 Prozent und Platz zwei. Dicht gefolgt von der Dänin Nanna Merrald Skodborg mit Blue Hors Zepter. Das elegante Paar komplettierte das Podest (76,1 Prozent). Auch Ingrid Klimke und Franziskus FRH schafften zum Auftakt eine gute Platzierung und landeten mit 75,5 Prozent auf dem vierten Platz. Neben toll nach vorne gesprungenen Serienwechseln und einer weiter verbesserten Piaff-Passage-Tour konnten die beiden in den nicht ganz ausbalancierten Trabverstärkungen nicht wie gewohnt punkten. Alles in allem zeigte sich Bundestrainerin Monica Theodorescu mit ihren deutschen Damen überaus zufrieden. (msb)

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...