Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Dienstag, 14.03.2023 um 21:52

Richard Vogel im Wechselbad der Gefühle

© honorarfreie Nutzung des Bildes

So ist es im Sport, Freud und Leid liegen oft nah’ beieinander: Das bekam Richard Vogel, Baden-Württembergs Nummer eins, jetzt zu spüren. Einen Tag bevor seine Nominierung für das Weltcup-Finale in Omaha/USA bekannt gegeben wurde, sorgte de Meldung für Aufsehen, dass er vier seiner aktuell besten Pferde an den Schweizer Steve Guerdat abgeben muss: Looping Luna, Caracho, Cecker und Caramba. Insbesondere in die jetzt neunjährige Stute Looping Luna setzte der 25-jährige gebürtige Schwabe auch Championatshoffnungen. „Ich gehe davon aus, dass ich sie weiterreiten kann“, erklärte Vogel im vergangenen Herbst im Reiterjournal-Interview.

Jetzt kam es anders: Die Schweizer Besitzer holten die vier Pferde in die Schweiz, um häufiger beim Training zuzuschauen. „Wir sind Richard Vogel, David Will und ihrem tollen Team sehr dankbar für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wir behalten die gemeinsame Zeit in toller Erinnerung“, so Kevin Murphy und Andrea Siegrist. „Ich bin natürlich traurig, dass die Zusammenarbeit jetzt zu Ende ist. Aber ich bin der Familie Murphy auch wirklich sehr dankbar und auch stolz, dass ich diese Pferde reiten durfte. Ohne ihre Unterstützung und diese tollen Pferde wäre meine Karriere sicher anders verlaufen“, so wird Richard Vogel auf spring-reiter.de. zitiert – so trennt man sich im Guten.

Unterdessen bereitet sich der aktuell 69. der Weltrangliste auf sein erstes Weltcup-Finale vor, das über Ostern in den USA stattfindet. Bundestrainer Otto Becker hat Vogel mit dem Hengst United Touch nominiert, mit dem er im November das Weltcup-Springen in Stuttgart gewonnen hat. Zum deutschen Team in Omaha gehören außerdem Daniel Deußer/Killer Queen, Aachen-Sieger Gerrit Nieberg/Blues D’Aveline, Janne-Friederike Meyer-Zimmermann/La Coruna und Marcus Ehning/Stargold.

Richard Vogel ist der dritte Springreiter aus Baden-Württemberg, der es in ein Weltcup-Finale schafft. 2013 hatte sich Hans-Dieter Dreher mit Embassy II qualifiziert, 2016 der junge Niklas Krieg mit Carella. Er wurde damals sogar sensationell Fünfter (rok/Foto: Doma).

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...