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Dienstag, 14.02.2023 um 13:14

Aufwärtstrend ungebrochen: Jahresbericht 2022 des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg e.V.

© honorarfreie Nutzung des Bildes

„Zuwächse in (fast) allen Bereichen“ lautete 2021 die Überschrift des Jahresberichtes des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg e.V.. Gleiches kann auch für das Jahr 2022 resümiert werden. Der seit einigen Jahren vorherrschende Aufwärtstrend war auch im abgelaufenen Zuchtjahr allgegenwärtig. Nicht zuletzt aufgrund der nach wie vor sehr guten Vermarktungssituation stiegen die Zahlen im Bereich der Zuchtstatistik weiter.

Die Tendenzen sind über fast alle Rassen sehr positiv, besonders deutlich wurde das aus den oben angeführten Gründen wiederum bei den Deutschen Sportpferden. Bei der wichtigsten Kennzahl, der Anzahl der registrierten Fohlen, konnte gegenüber dem Vorjahr mit +11% noch einmal ein deutlicher Zuwachs auf nun über 1.200 Fohlen erzielt werden. Damit war 2022 das vierte Jahr in Folge, in dem deutliche Steigerungen erzielt wurden.

Auch die Zahlen bei den Deutschen Reitponys profitieren von der guten Absatzlage.  Alle Kennzahlen entwickelten sich nach oben, wobei vor allem die Anzahl von 104 registrierten Fohlen einen Rekord darstellt. So viele Reitponyfohlen wurden in Baden-Württemberg noch nie gekennzeichnet! Bis 2018 wurden pro Jahrgang 40-50 Reitponyfohlen registriert, ehe sich die Zahl in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelte.

Sowohl Deutsche Sportpferde als auch Deutsche Reitponys werden vom Pferdezuchtverband Baden-Württemberg e.V. sowie durch seine beiden Tochtergesellschaften, die DSP GmbH und die Ponyforum GmbH, vermarktet. Auch hier vermittelt die Statistik des Jahres 2022 ein sehr erfreuliches Bild. Trotz der seit Jahresbeginn „gedämpften“ wirtschaftlichen Lage erzielten die Absatzveranstaltungen hervorragende Ergebnisse, teils mit Rekordzahlen. So kam das mit 130.500 Euro bisher teuerste Fohlen einer Auktion (HF v. Henkie-Sir Donnerhall I; Z.: Sebastian Kopp) aus dem Stall eines Züchters des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg. Aber nicht nur an der Spitze wurden gute Ergebnisse erzielt, sondern auch in der Breite. So lag die Verkaufsquote bei allen Auktionen im „grünen“ Bereich, vor allem bei den Fohlenauktionen immer über 80%. Auf einigen Auktionen fanden sogar alle Fohlen einen neuen Besitzer. Unter dem Strich konnten im Jahr 2022 über die Verbandsaktivitäten 281 Pferde und Fohlen (Vorjahr 257) vermarktet werden, die einen Gesamtumsatz von 4,32 Millionen Euro erzielten.     

Die drittgrößten Zuchtpopulation im Pferdezuchtverband Baden-Württemberg, die Islandpferde, konnten sich wie schon in den Vorjahren mit starken Zuwächsen hervortun. Sowohl die Anzahl der registrierten Fohlen als auch die Stutbuchaufnahmen und die Zahl der eingetragenen Stuten legte um rund 8% gegenüber dem Vorjahr zu.

Die Zahlen der Schwarzwälder Kaltblüter sind in den letzten zehn Jahren sehr stabil gewesen und unterliegen nur kleineren, jährlichen Schwankungen. Sehr positiv auffallend war 2022 jedoch die deutliche Steigerung bei den registrierten Fohlen (+13%) auf den höchsten Wert der letzten 10 Jahre.

Auch die Haflinger und Edelbluthaflinger hatten ein sehr gutes Jahr. Nachdem das Bild in den Vorjahren eher durch sinkende Bestände geprägt war, konnten im Jahr 2022 bei den Fohlen (+27%) und bei den Stutbuchaufnahmen (+33%) wieder deutlich bessere Zahlen registriert werden. Lediglich die an Anzahl der leistungsgeprüften Stuten trübt das Bild etwas: es wurde mit nur einer Stute ein historischer Tiefststand erreicht.

Bei den Altwürttembergern liegt die Zahl der eingetragenen Zuchtstuten seit zehn Jahren recht stabil um die 50. Jedoch war die aktive Nutzung der Stuten recht unterschiedlich. Hier hat sich in den letzten fünf Jahren erfreulicherweise ein positiver Trend eingestellt, so dass seit 2017 regelmäßig zwischen 10 und 20 Fohlen dieser nach wie vor vom Aussterben bedrohten Rasse registriert werden konnten.

Die Anzahl der Verbandsmitglieder insgesamt bewegte sich in den letzten zehn Jahren mit geringfügigen Schwankungen um die Marke von 5.000 Personen. Seit 2019 gab es aber vier Jahre in Folge leichte Zuwächse, so auch 2022 auf nun 5018 Mitglieder. (PM)

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