Chester Weber: kam, sah und siegte
Beim ersten Start im Fürstlichen Schlosspark, der dem Amerikaner Chester Weber die noch fehlenden Punkte für den FEI-Hallenweltcup einbringen sollte, klappte alles wie geplant. Weber gewann die Dressur und wurde Fünfter in der schweren Marathonprüfung. Danach führte er dank der hohen Wertung in der Dressur vor dem Franzosen Benjamin Aillaud und dem Deutschen Georg von Stein. Dass er im Hindernisparcours 1,34 Zeitstrafpunkte kassierte spielte keine Rolle. Die konnte er sich leisten, ohne den Sieg in der Kombination zu vergeben. Dafür bekam er 20 Punkte, die ihn unter die besten Fünf brachten, die im Weltcup 2017/2018 starten können. Dieses Ziel erreichte auch Aillaud als Zweiter der kombinierten Wertung. Dritter wurde Georg von Stein vor Mareike Harm, Bram Chardon (Niederlande), Jerome Voutaz (Schweiz) und Jiri Nesvacil (Tschechien).
Sieger in „Deutschen Fahrderby“, für das auch das Abschneiden in der Parcoursprüfung „Jagd um Punkte“ zählte, wurde Benjamin Aillaud vor Georg von Stein, Chester Weber, Bram Chardon, Jiri Nesvacil, Jerome Voutaz und Mareike Harm.
Beachtlich war der fünfte Platz von Katharina Abel im Umlauf des Hindernisfahrens, das in der Siegerrunde von Voutaz vor Aillaud gewonnen wurde. (heo)
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