CHIO Aachen: FBW Daktari ein bisschen eingeschüchtert
In der Aachener Soers zu reiten, ist für alle Reiter der große Traum. Keinen lässt es kalt, beim CHIO einzureiten. Weder Pferd noch Reiter. Lisa-Maria Klössinger erklärte, dass sie wenig mit Nervosität zu kämpfen habe, aber doch ein wenig angespannt war, als sie für Deutschland in den ersten U25-Nationenpreis beim CHIO Aachen geschickt wurde. Doch noch beeindruckter vom Deutsche Bank-Stadion war ihr Württemberger FBW Daktari. Der Donautanz-Sohn war ein bisschen eingeschüchtert, erklärte die Reiterin aus Bayern, als sie miit 69,789 Prozent aus dem Viereck kam. "Das Viereck ist schon etwas anderes", schmunzelte sie. Von "Höhen und Tiefen" sprach Nachwuchstrainer Sebastian Heinze. In den Einer-Wechseln begann der Zwölfjährige das Schnauben, da war es schwer, die Konzentration vom Pferd wieder zu bekommen. Vor der ersten Piaffe stockte Daktari etwas in der Einleitung und so summierte sich der ein oder andere Fehler zusammen. Als wichtige Erfahrung, in so einem Umfeld zu reiten, bezeichnete Heinze allerdings auch die Möglichkeit, für die Piaff-Preis-Reiter in Aachen. Und auch als einen guten Test vor der EM, sich mit den anderen Nationen zu messen, zumal die Holländer ihre besten Paare geschickt haben. Für die Deutschen sieht es aber gut aus: Bianca Nowag liegt mit 71,079 Prozent mit Fair Play RB auf Rang zwei hinter der Niederländerin Maxime van der Vlist und an dritter Stelle folgt schon Lisa-Maria Klössinger kurz vor dem Ende der Prüfung. Das sieht doch ganz nach einem ersten schwarz-rot-goldenen Triumph aus. (mos)
Foto: Stefan Lafrentz
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