Ichenheim Classics: Der Große Preis wird zum Krimi
Spannender geht's nicht. Nach einer längeren Pause war der Große Preis der Ichenheim Classics wieder auf Drei-Sterne Niveau ausgeschrieben. Und Parcourschef Peter Schumacher forderte die Top-Profis des Landes wahrlich heraus. Der Herrenberger Ausbilder Mohamad Mogheeth Alshehab stellte im Sattel seiner gewaltig springenden Safira als siebter Starter unter Beweis, dass auch dieser Parcours mit weißer Weste zu bewältigen war. Doch dann sah es lange so aus als würde das ausgeschriebene Stechen hinfällig werden.
Diese Rechnung war ohne Ostalb-Profi Mario Walter und seinen Seriensieger Lancerto gemacht. Auch diese beiden behielten die Nerven und machten ein Stechen möglich. Einzig Gastgeber Alexander Schill, dem zuvor das letzte Glück auf seiner Seite an diesem Wochenende fehlte, machte es den beiden noch gleich. So blieben von 33 Startern drei über, welche die Entscheidung unter sich ausmachten.
Nachdem sowohl Alshehab als auch Walter im Stechen einen Hindernisfehler in Kauf nehmen mussten, hatte es Alexander Schill mit seinem Chass vor eigenem Publikum in der Hand - und er machte mit einer Lehrbuch-Runde den Sack zu. Sieger vom Großen Preis der Ichenheim Classics wurden somit Alexander Schill und Chass vor Mario Walter sowie Mohamad Alshehab.(FA)
Foto: D. Matthaes
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